05.06.2020 - 10:23 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Schwan macht Urlaub am "Sieben-Insel-Weiher"

Wie das Tier dorthin gekommen ist, weiß niemand. Es dreht jedenfalls gemütlich seine Runden und genießt die Stille.

Der junge Schwan genießt die Idylle und die Partnerschaft mit den Wildenten.
von Josef PilfusekProfil

"Ach du lieber Schwan!" Vielleicht denken sich das die Wildenten, die auch in diesem Jahr den „Sieben-Insel-Weiher“ beim Georgenberger Ortsteil Galsterlohe bevölkern und die Idylle genießen. Seit wenigen Tagen haben sie nun einen neuen Partner in ihren Reihen. Ein Schwan dreht genüsslich seine Runden auf dem Wasser und hat sich mit den Enten längst angefreundet.

Wie er dorthin gekommen ist, weiß jedenfalls niemand. „Mir ist nicht bekannt, ob hier schon jemals ein Schwan gewesen ist“, sagt auch Manfred Janker, der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins, der immer wieder nach dem Rechten bei dem am Uferrand stehenden OWV-Floß sieht. Er vermutet, dass es sich bei dem Tier um einen jungen Einzelgänger handelt, der von Pleystein gekommen sein könnte. „Dort sind ja seit vielen Jahren Schwäne.“

Beim „Sieben-Insel-Weiher“ handelt es sich um einen künstlich angelegten kleinen Stausee für den bereits Anfang des 14. Jahrhunderts bestehenden Eisenhammer in Neuenhammer. Bei Wassermangel im Zottbach diente der Weiher als Wasserreserve für den Betrieb des Hammerwerks. Später verlandete er und trug Baumbewuchs. In den 1980-er Jahren erfolgte nach einer Abholzung eine Neuanlage des Weihers. Die kleinen Inseln bestehen aus aufgeschichteten Baumstümpfen und Ästen. Nicht umsonst steht auf der Informationstafel „Ein idyllisches Fleckchen Erde“.

Der Parkplatz zum „Sieben-Insel-Weiher“ ist außerdem Start und Ende des 6,9 Kilometer langen Rundwanderwegs Nummer 3. Nach Neuenhammer sind es 2,1 Kilometer Fußweg.

Der junge Schwan genießt die Idylle und die Partnerschaft mit den Wildenten.
Der junge Schwan genießt die Idylle und die Partnerschaft mit den Wildenten.

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