02.06.2019 - 11:52 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Start für Kultursalon in Georgenberg

Mit der Einweihung des Kultursalons im Rathaus geht für Susanne und Michael Schieder ein Traum in Erfüllung. Landrat Andreas Meier stellt eine Verbindung zur neuen "NEW"-Kampagne her.

Pfarrer Julius Johnrose segnet im Beisein von Bürgermeister Johann Maurer sowie Susanne und Michael Schieder (von links) den Kultursalon.
von Josef PilfusekProfil

„Braucht’s das?“ Die Antwort auf diese Frage gab Michael Schieder sich selbst fast in einem Atemzug: „Ja, das braucht’s.“ Und so sprach er nicht nur von einem gelungenen Umbau der ehemaligen Bankräume im Rathaus zu einem Kultursaal, sondern stellte auch im Namen seiner Ehefrau Susanne fest: „Ein Traum ist wahr geworden.“

Laut Schieder „brauchen wir nicht nur Alltägliches, sondern auch die Schönheit von Kunst und Musik“. Deshalb freute er sich bei der Eröffnung und Segnung durch Pfarrer Julius Johnrose am Samstag auch riesig darüber, dass alles so Problemlos gelaufen ist. „Bürgermeister Johann Maurer und der Gemeinderat haben mit dem Beschluss den Weg freigemacht“, blickte der Georgenberger zurück.

„Eine gesunde Seele braucht einen gesunden Körper“, sagte Pfarrer Julius Johnrose und ergänzte: „Jeder Mensch braucht eine Erholungszeit, in der sich Leib und Seele erholen können.“ Für den Geistlichen spielt der Kultursaal dabei eine wichtige Rolle. „Er ist hilfreich, nicht nur für die Erholung, sondern auch für die Zukunft unserer Kinder.“ Verbunden mit dem Dank an die Familie Schieder und die Gemeinde fand Johnrose: „Sie haben damit für die Zukunft unserer Gemeinde und der Bewohner ein Zeichen gesetzt und es durch diesen schönen Kultursalon sichtbar gemacht.“

Bürgermeister Johann Maurer sprach gar von einem „kleinen Opernhaus“ in der Grenzlandgemeinde und rief die Idee der Familie Schieder in die Erinnerung zurück. „Michael hat das Konzept im Gemeinderat vorgestellt, und bald darauf ist der einstimmige Beschluss erfolgt.“ Zum Einstand gab es Blumen für das Ehepaar. „Wir haben ein Wochenende der Einweihungen“, sagte Andreas Meier und stellte fest: „Hier wird eine Idee mit Leben erfüllt.“ Dem Ehepaar Schieder bescheinigte der Landrat Mut und Beharrlichkeit und freute sich, „dass Kulturelles nicht nur in den Großstädten stattfindet“. In Bezug auf die „NEW-Kampagne“ sagte er selbstbewusst: „Wir wollen zeigen, was es bei uns alles gibt. Der Kultursalon reiht sich da nahtlos ein.“

Den Ideenreichtum der Menschen im ländlichen Raum hob auch CSU-Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger hervor: „Hier kann Kultur erlebt werden.“

Kunstgenuss live genossen die vielen Gäste – unter ihnen etwa der Waidhauser Pfarrer Georg Hartl, Landtagsabgeordneter Christoph Skutella, Landtagsabgeordneter a. D. Georg Stahl oder Altbürgermeister Albert Kick – beim Vorspiel von Schüler, die Susanne Schieder unterrichtet. Als Virtuose am Flügel erwies sich außerdem Florian Schieder. Eröffnet hatte die Einweihungsfeierlichkeiten die Blaskapelle Waldkirch unter der Leitung von Bernhard Träger mit einem Choral.

Beifall gibt es beim Schülervorspiel für die Mädchen und Buben, die Susanne Schieder (links) unterrichtet. Außerdem glänzt Florian Schieder (hinten, Zweiter von links) als Virtuose am Flügel.

 

 

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