19.08.2018 - 15:20 Uhr
GeorgenbergOberpfalz

Der Wald blüht auf

Naturschutz wird bei den Bayerischen Staatsforsten großgeschrieben. Das zeigt die gemeinsame Aktion mit dem Bund Naturschutz und dem OWV Georgenberg.

Forstdirektor Stefan Bösl (Zweiter von rechts) freute sich wie sein Stellvertreter Ingo Greim (rechts), Toni Wolf vom Bund Naturschutz (Dritter von rechts) und Thomas Parton (links) über den Eifer der Kinder bei der Arnika-Pflanzaktion der Bayerischen Staatsforsten. Bild: pi
von Josef PilfusekProfil

(pi) "Und was werden wir heute machen?", fragte Stefan Bösl zunächst in die Runde und sah in die staunenden Gesichter der Kinder. Die wussten aber schon Bescheid und antworteten prompt: "Samen pflanzen." Und so konnte der Chef des Forstbetriebs Flossenbürg bald den Startschuss gaben.

Zunächst wies er jedoch darauf hin, "dass die Bayerischen Staatsforsten den Naturschutz stets im Blick haben". Deshalb sei auch das Projekt "Der Wald blüht auf" ins Leben gerufen worden. "Die Natur soll schließlich zu ihrem Recht kommen", sagte der Forstdirektor und freute sich, mit Bund Naturschutz und OWV wichtige Partner im Boot zu haben.

Gerade für den OWV ist Bösls Worten zufolge die Arnika "eine bedeutende Pflanze und das Symbol schlechthin". Daher sei eigens das "Programm Arnika" ins Leben gerufen worden. "Machen wir ein Artenschutz-Programm für die Arnika!"

Fachliche Unterstützung hatten sich die Staatsforsten bei Toni Wolf geholt. Der Vorsitzende der BN-Ortsgruppe Tännesberg hat laut Bösl schließlich jede Menge Erfahrung. Von dieser gab er vor allem den Mädchen und Jungen einiges mit auf den Weg. Für das Einbringen der Samen hatte er nur drei Vorgaben: "Boden aufkratzen, säen, zurechnen."

Das taten die Kinder mit Begeisterung gemeinsam mit Bösl, dem stellvertretenden Forstbetriebsleiter Ingo Greim, dem Servicestellen-Leiter Thomas Parton sowie Ausbilder Anton Plödt und Nachwuchsforstleuten. Wertvolle Hilfestellungen gaben außerdem vom OWV-Zweigverein Vorsitzender Manfred Janker und Vogelschutzwart Willibald Gleißner.

"Die Arnika braucht zwei Jahre, bis sie blüht", war noch ein Hinweis von Wolfs. "Nach einem Jahr sieht man noch recht wenig, dafür schießt sie dann im zweiten Jahr voll durch." Damit sie dann auch zur vollen Blüte reifen kann, wünschte sich der Naturschutzexperte nur noch Regen. Auf jeden Fall wollen die Kinder im nächsten Jahr schon mal nachschauen, was aus ihren Pflanzen wird.

 

 

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