24.10.2019 - 10:11 Uhr
GleiritschOberpfalz

Gleiritscher Kirwa beweist hohe Anziehungskraft

"Kirwa lou niat nou." Zwei Festtage nach Maß bekommt Gleiritsch beschert. Bestens gelaunte Kirwapaare sowie die Musik von "Grögötz Weißbier" und der "Oina Wenga Boyz" sorgen für beste Stimmung im Bierzelt.

von Susanne GschreyProfil

Der große Besucherzuspruch an beiden Tagen zeigte, dass diese Veranstaltung der „Kirwafreunde Anpfiff 09“ fast schon eine Institution und aus dem Terminkalender der Gleiritscher nicht mehr wegzudenken ist. Zur Eröffnung der elften Auflage zogen sieben Kirwapaare vom Fußballplatz zum Festzelt am Schulplatz. Nach dem Einzug ins beheizte Zelt wurde die Kirwa 2019 mit dem Tanz der Kirwapaare eröffnet. Auch einige Dreher und Landler wurden vorgeführt, die das Publikum mit großem Applaus bedachte.

Im Anschluss übernahmen „Grögötz Weißbir“ das Kommando. Getreu ihrem Motto „Rausch für Ihre Ohren“ zogen sie sämtliche Gäste in ihren Bann und brachten die Stimmung im Zelt auf den Siedepunkt. Die Tanzfläche war überfüllt und es war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Zur Abkühlung wurde süffiges Bier ausgeschenkt, und stets gut besucht waren "Schnaps-Schleuse" und die Weinlaube „Zum Weinkönig“. Auf der Speisekarte standen unter anderem filetierte Kirwakarpfen und Schnitzel. Im Laufe des Abends sorgten die Kirwapaare mit einer Line-Dance-Einlage noch einmal für Stimmung.

Der Kirwa-Sonntag begann um 8.45 Uhr mit einem Kirchenzug der Vereine zum Gottesdienst in die Pfarrkirche. Zum anschließenden Weißwurstfrühschoppen im Festzelt spielte die Blaskapelle Gleiritsch. Zum Mittagessen wurden Kirwakarpfen, Gänsebrust mit Knödel, Hirschbraten und Schnitzel serviert. Am Nachmittag standen die „Oina Wenga Boyz“ auf der Bühne. Bei Musik in angenehmer Lautstärke wurde getanzt und so manche sangen auch mit. Dazu gab es Kaffee und Kirwakuchen aus dem Backofen.

Beim Saustechen der Erwachsenen setzte sich Andreas „Ante“ Jäckel durch, vor Leo Birner und Rüdiger Gietl. Sieger bei den Kindern wurde Marie Zeitler vor Alessa Weiß und Thomas Köppl. Das Kirwaquiz, bei dem Fragen nach der Menge der verarbeiteten Kartoffeln, über das getrunkene Bier oder die Anzahl aller bisherigen Kirwapaare zu beantworten, gewann Georg Schwandner.

Zum Abschluss der elften Gleiritscher Kirwa wurde noch das Lied von „der letzten Sau“ gespielt. Sowohl Besucher als auch Organisatoren waren sich einig, dass die Kirwa in Gleiritsch mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungs- und Brauchtumskalender hat.

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