Für Tobias Schatz und Jürgen Wegmann war schon lange klar: Ein Maibaumfest wird es während der Corona-Pandemie nicht geben. Und doch gehört für sie der Maibaum zum Dorfbild.
Normalerweise wird um Ostern der Christbaum abgebaut und entsorgt. Nicht so dieses Jahr: "Wir haben die Äste abgesägt und den Baum ein wenig geschmückt. Schon wurde aus unserem Christbaum ein Maibaum", erzählen die zwei Gmünder.
Es gab bereits Rückmeldungen: Und diese enthielten nur Lob und positiven Zuspruch. Für Schatz steht der Maibaum auch ein wenig für Aufbruchstimmung: Die Inzidenzen fallen, die Impfungen schreiten voran und es gibt mehr Lockerungen.
Wer nicht darauf achtet, bemerkt gar nicht, dass der fünfeinhalb Meter hohe Baum schon ein halbes Jahr an der Stelle steht. Bis Pfingsten soll er nun weiterhin dort bleiben – aber nur, wenn den beiden Männern bis dahin nicht noch eine neue Idee für die Verwendung des Baumes kommt.













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