30.08.2018 - 12:45 Uhr
Gmünd bei GrafenwöhrOberpfalz

Politiker sportlich unterwegs

Bei der CSU-Radtour sah Bürgermeister Edgar Knobloch auch in Gmünd nach dem Rechten. Vor dem Haus der Vereine informierte er über laufende, abgeschlossene und geplante Projekte im Ort.

Vor dem Haus der Vereine tauschte sich Bürgermeister Edgar Knobloch mit den Gmünder Bürgern über die Situation im Dorf aus.
von Stefan NeidlProfil

So ist die Dorferneuerung hier bereits abgeschlossen, der Weg am Haus der Vereine saniert, die Treppe mit der Rampe ist nun barrierefrei und das Geländer modernisiert. Auch im Innern und im Keller sei laut Knobloch schon viel passiert. Die Sitzgelegenheiten wurden ausgewechselt und besitzen nun eine Lederauflage. Eines der größten laufenden Projekte ist die Erschließung und der Ausbau des Gebiets "Hinkacker".

Die etwa 25 Parzellen sind im Durchschnitt zwischen 700 bis 800 Quadratmeter groß, vereinzelt auch bis zu 1000. Nach den Überschwemmungen dieses Sommers in Pressath und Gößenreuth beschloss die Stadt, eine Flutmulde anzulegen. Das Gelände weist ein Gefälle auf und mit durch diese Maßnahme seien die Anwohner auf der sicheren Seite. Zudem entsteht ein Versorgungsstreifen in der Infrastruktur, um Leitungen ohne Straßenbeeinträchtigen warten und erneuern zu können.

Die Espan-Brücke werde aufgrund ihres maroden Zustandes derzeit geprüft. Die Träger halten das Gewicht der schweren Landwirtschaftsmaschinen nicht mehr und die Durchfahrt ist auf fünf Tonnen begrenzt worden. Die Frage ist nun, ob die Fundamente erhalten bleiben können oder ob die Brücke komplett neu gebaut werden muss. Anders als bei dem Termin in Hütten trugen die Bürger ihre Anregungen dem Gemeindeoberhaupt vor. So sollte das Geäst am Haus der Vereine gekürzt werden. Auch die Frage tauchte auf, ob die Creussen nicht ausgebaggert werden müsste. Aufgrund der Dürre sei der Wasserfluss kaum noch vorhanden, was aber Angelegenheit des Wasserwirtschaftsamtes sei.

Ein Anlieger wünschte sich einen Ortsplan am Dorfeingang, so dass Auswärtige nicht immer ihn nach Gmünder Adressen fragen müssen. Ein Problem sei, dass Straßen in Gmünd und Hütten den gleichen Namen besitzten, wie zum Beispiel die Hauptstraße. Einer der beiden Stadtteile müsse freiwillig auf seinen Straßennamen verzichten, erklärte Knobloch - anordnen könne er so etwas nicht. Zum Abschluss gratulierte der Bürgermeister dem einzigen Gmünder Stadtrat Josef Neubauer zu seinem zweiten Enkelkind.

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