05.10.2018 - 11:07 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Alles steht Kopf

Der Ausflug des VdK Grafenwöhr hat es in sich. Zuerst müssen die Mitglieder zusehen, im verdrehten Haus nicht auf die Nase zu fallen und der Besuch in der Katzenvilla ist auch nicht alltäglich.

Einen herrlichen Ausflugstag verbrachten die VdK-Mitglieder bei ihrer Fahrt in den Bayerischen Wald, wo das Haus auf dem Kopf und Gut Aiderbichl besucht wurden.
von Renate GradlProfil

Bei sonnigen Herbstwetter steuerten die Ausflügler St. Englmar mit dem Waldwipfelweg an. Bei wolkenlosem Himmel und klarer Luft gab es eine fantastische Fernsicht über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes und des Donautals bis Landshut. Eine Attraktion war das "Haus am Kopf", wo alles verdreht ist. Die Längs- und Querneigungen brachten in dem auf dem Kopf stehenden Haus das Wahrnehmungssystem ziemlich durcheinander. Daneben gab es vieles zu entdecken: einen Pfad der optischen Täuschungen, den Naturerlebnispfad mit Mitmach-Stationen zum Lernen und Erleben sowie viele Tiere (Alpakas, Lamas, Schafe und vieles mehr).

Eine gemütliche Wald-Gaststube mit Sonnenterrasse und herrlichen Panoramablick lud zum Mittagessen ein. Gestärkt ging es weiter zum Gut "Aiderbichl" in Deggendorf. Die Herberge vieler Tiere gibt es seit 2006. Hier leben viele Tiere wie beispielsweise die berühmte Kuh Yvonne, der es gelungen war, sich monatelang in den Wäldern zu verstecken, um so dem Schlachthof zu entgehen. Auch Mulis, Ponys, Pferde, Schweine, Hühner sowie Katzen mit einem eigenen Katzendorf und einer außergewöhnlichen -villa gibt es. Bei einer Führung erfuhren die VdK-Mitglieder vieles über Gründer, Zielsetzung und Betreuung der Tiere, denen nach einem teilweise schrecklichen Arbeitsleben hier nun in Freiheit und Sicherheit leben können.

Die Gutshöfe sind auf Spenden, Besucher und Patenschaften angewiesen. Sie erhalten keine staatliche Förderung. Nach der Führung konnte die Reisegruppe noch Kontakt mit den frei umherlaufenden Tieren knüpfen. Mit vielen Eindrücken wurde die Rückreise über Regensburg angetreten. Letzter Halt war die Kettnitzmühle bei Wernberg, um zu Abend zu essen.

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