In Amerika sei Jagen und Fischen so etwas wie ein Nationalsport, erklärten der Bayerische Jagdverband (BJV) und Fischereiverein bei einer Informationsveranstaltung für Mitglieder und interessierte Amerikaner. Der "Bavarian Rod and Gun Club" sei ein Schnittpunkt zwischen stationierten US-Soldaten sowie deren Angehörigen und den Bayerischen Jagdgepflogenheiten, Fischereiregeln und auch Sportschützenvereinen, betonte Präsident Henry Browning.
Mehrmals jährlich lädt der Club zu Veranstaltungen wie Angel- und Jagdkursen. Anders als in den Staaten, wo eine "freie Jagd" möglich sei, müssen Reviere und Jagdscheine in Deutschland erst vergeben werden. Die Jagd sei nur mit gültigem Jagdschein erlaubt, erklärte Gastredner Thomas Schreder, Vizepräsident des bayerischen Jagdverbandes.
Die Mitgliedschaft in einer Kreisgruppe könne amerikanischen Jägern von Nutzen sein und Orientierung bieten. Derzeit werde im BJV die Aufstellung einer offenen Kreisgruppe für Soldaten und amerikanische Militärangehörige diskutiert. Schreder stellte die Gründung dieser Gruppe in Aussicht, die nicht ortsgebunden sein solle.
Informationen zum Fischereiverein Grafenwöhr und zu Voraussetzungen für eine Mitgliederschaft gab Chrissi Brewitzer. Hans Hathaway von der Familien- und Freizeitbetreuungsstelle der US Armee Garnison Bavaria (MWR) und Koordinator zum Erwerb von Jagd- und Angelscheinen ging auf Details notwendiger Lizenzen ein. Außerdem erhielten die Gäste Information zur Überführung und Versendung von Jagdwaffen in die Staaten.














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