12.07.2019 - 08:44 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Bereit für Jubiläumsfeier

Für das 60-jährigen Jubiläum macht sich die Wolfgangsiedlung hübsch. In der Sitzung des Grafenwöhrer Bauausschusses erfuhr das Gremium, was schon alles aufpoliert wurde.

Anlässlich der 60-Jahr Feier der Siedlergemeinschaft St.-Wolfgang wird die Sandfurth-Brücke herausgeputzt.
von Stefan NeidlProfil
Das alte Kircherl am Rennsteig wird zum 60. Jubiläum der Siedlergemeinschaft hergerichtet.

Die Siedlergemeinschaft St.-Wolfgang feiert am 15. August ihr 60-jähriges Bestehen. Stadtrat Helmut Wächter (CSU) von der Siedlergemeinschaft wurde für die Arbeiten am Alten Kircherl und der Sandfurth-Brücke gelobt. Auf Nachfrage berichtete er, dass die Brücke in diesem Jahr das 30. Jubiläum feiert. Wasserbausteine sind freigelegt und ausgefugt wurden. Hochwasser hatte die Arbeit aber behindert und der Wasserzweckverband werde die Arbeiten nun fortsetzen. Büsche wurden ausgeschnitten, das Holz gereinigt und neu gestrichen. Auch die Kapell ist neu gestrichen das Umfeld geschnitten worden.

Im Stadtrat wurde im Juni die Gestaltung für das Zentrum des neuen Kreisverkehres beschlossen. Eine Silhouette von Wasserturm und Rathaus sollen ihn schmücken. Thomas Schopf (Freie Wähler) war auf eine Verwaltungsentscheidung in Baden-Würtemberg gestoßen, in der eine aufwendige Skulptur an einer ähnlichen Stelle nach 18 Jahren entfernt wurde. Ein Gutachten bescheinigte, dass die Figur den Straßenverkehr gefährde. Er nahm die Bauausschusssitzung zum Anlass, Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) darauf aufmerksam zu machen und sicher zu stellen, dass keine Maßnahme umgesetzt werde, die dann rückgängig gemacht werden muss.

Das Gebäude 329 im Ostlager des Truppenübungsplatzes soll zu einer Schreinerei umgebaut werden. Für den "Repair and Upgrade Shop" wurden Zwischenwände herausgenommen und Deckenwände eingezogen. Ansonsten gäbe es kaum baulicher Veränderungen, erklärt Bürgermeister Knobloch. Im Kenntnisnahmeverfahren segnete der Bauausschuss das Projekt bei einer Gegenstimme ab.

Eine Familie will in Hütten ein Nebengebäude errichten und beantragte dafür eine Befreiung von den Abstandsflächen. Dieses grenzt an den stadteigenen Kinderspielplatz an, so dass der Bauausschuss dies bewilligen musste. Die Nachbarn hatten bereits zugestimmt, und auch das Gremium befürwortete einstimmig den Antrag. Josef Neubauer (CSU) lobte die Stadtarbeiter für die Verwendung eines Hebefahrzeugs anstelle eines aufwendigen Gerüsts. Diese hatten kürzlich die Fenster des Rathauses damit gestrichen.

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