Kreativität, Teamfähigkeit und Stärkung des Selbstvertrauens sind nur einige Aspekte beim Projekt "Praxis an Mittelschulen". Die Aufgabe der Neuntklässler lautete: "Gestaltung des Bewegungsraumes". Dabei mussten sich die Jugendlichen an den Kundenwünschen orientieren, also an denen der Grundschullehrer, und diese nach ihren Entwürfen umsetzen.
"Die Schüler lernen durch praktisches Tun, und zwar ganzheitlich, von der Planung bis zur Produktion. Durch ihre eigene Leistung bekommen sie Selbstvertrauen und Erfolgserlebnisse", erklärt Lehrerin Iris Eckert. Auch im Hinblick auf die spätere Berufsorientierung sollen dadurch Eigeninitiative, Zuverlässigkeit, Verantwortung und Teamfähigkeit der Schüler gefördert werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Entstanden sind Bilder, die zur Bewegung einladen und animieren, beispielsweise der Zielwurf oder der Weit- und Hochsprung. "Kreiert wurde eine kleine farbige und fantasievolle Welt für die jungen Nutzer des Bewegungsraums", lobte der Grafenwöhrer Künstler Johannes Janner, der die Schüler unterstützt und beraten hatte. Nach der Ideensammlung folgten Skizzen auf Papier und Bleistiftvorzeichnungen an Wänden.
Ziel war es, die jungen Künstler und Künstlerinnen mit den Prinzipien der Bildgestaltung vertraut zu machen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre kreativen Fähigkeiten positiv zu nutzen. "Im doppelten Sinn wurde bei diesem Projekt der Kreativ-Raum erweitert, im äußeren virtuellen der Schule und im inneren mentalen Bereich der Schüler und Schülerinnen", so Janner.

















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