Grafenwöhr
24.06.2018 - 16:11 Uhr

DAGA: Vorbereitungen für Volksfest laufen

Die Weichen für das 60. Deutsch-Amerikanische Volksfest sind gestellt. Bei der Jahreshauptversammlung des Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen Ausschusses (DAGA) wurde darüber berichtet und die Vorstandschaft neu gewählt.

Die Vorstandschaft des DAGA wurde neu gewählt. Statt Anton Dürr ist nun Helmut Amschler (Vierter von rechts) der deutsche Vizepräsident. Das Bild zeigt von rechts: Stellvertretender Landrat Albert Nickl, zweite Bürgermeisterin Anita Stauber, Gerhard Hörl, Helmut Amschler, Helmuth Wächter, Peter Renner, James P. Federline, Antony Frazier, Wolfgang Pirkl, Hermann Marherr und Edmund Schreglmann. rgr
Die Vorstandschaft des DAGA wurde neu gewählt. Statt Anton Dürr ist nun Helmut Amschler (Vierter von rechts) der deutsche Vizepräsident. Das Bild zeigt von rechts: Stellvertretender Landrat Albert Nickl, zweite Bürgermeisterin Anita Stauber, Gerhard Hörl, Helmut Amschler, Helmuth Wächter, Peter Renner, James P. Federline, Antony Frazier, Wolfgang Pirkl, Hermann Marherr und Edmund Schreglmann.

Der deutsche DAGA-Präsident Helmuth Wächter begrüßte die Mitglieder und entschuldigte den Vizepräsidenten Anton Dürr, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend war. Aus diesem Grund werde Dürr, der dem DAGA jahrzehntelang als Schatzmeister und Vizepräsident zur Verfügung stand, nicht mehr kandidieren. Wächter sprach für Dürrs großte Verdienste ein herzliches Vergelt's Gott aus. Helmut Amschler wird künftig das Amt des Vizepräsidenten ausüben. Dies war die einzige Änderung bei den Neuwahlen. Die beiden Präsidenten Helmuth Wächter und James P. Federline, Antony Frazier (amerikanischer Vizepräsident), Wolfgang Pirkl (Schriftführer), Hermann Marherr (Schatzmeister), Gerhard Hörl (Volksfestbeauftragter) sowie die beiden Kassenprüfer Peter Nürnerger und Edmund Schreglmann wurden in ihren Ämtern bestätigt.

"Trotz der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen durch die US-Armee war das Deutsch-Amerikanische Volksfest im vergangenen Jahr erfolgreich. Die Vorprüfungen durch die Firma Pond bei den Bushaltestellen trugen dazu bei, dass die Busse voll ausgelastet werden konnten. Die Bustickets mussten nicht erhöht werden", berichtete Helmuth Wächter. Die Besucher bemängelten die zweimalige Überprüfung der mitgebrachten Taschen. Hier werde versucht, mit den Verantwortlichen der US-Armee eine Verbesserung zu erreichen.

Sehr gut besucht war auch der Empfang in der Stadthalle für die DAGA-Mitglieder vor Beginn des Volksfestes. Aus dem Volksfest-Erlös wurde die Lichterbaumentzündung finanziert. Außer den 1200 Nikolauspäckchen für die Kinder (Kosten rund 5000 Euro) erhielten die Besucher heiße Würstchen, Lebkuchen, Kakao und Glühwein. Der DAGA-Präsident bedankte sich bei der US-Armee, den Mitarbeitern des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums und des Kontaktclubs sowie bei James Federline für die Kakaospende.

Kurz vor Weihnachten wurden 500 Pakete (15000 Euro Kosten) an sozial schwache Bürgerinnen und Bürger in der Region verteilt. "Erfreulich für den DAGA ist, dass wir vom Finanzamt die Rückerstattung der Körperschaftssteuer für 2016 und von der Stadt Grafenwöhr die Gewerbesteuer für 2016 erhielten. Für das Volksfest 2017 werden wir wieder neu veranlagt", teilte Wächter mit. Er werde auch den Besuch der Firmengruppe Witt-Weiden planen. Der Termin hierfür wird allen Mitgliedern rechtzeitig schriftlich mitgeteilt.

Für die Hilfe beim Deutsch-Amerikanischen Volksfest bedankte sich der deutsche Präsident bei Hermann Marherr, bei Platzmeister Gerhard Hörl und seiner Ehefrau Brigitte, der US-Armee mit Oberst Lance C. Varney, dem MWR-Team, James Federline, den Feuerwehrkameraden aus Grafenwöhr, Gmünd und Hütten, Bürgermeister Edgar Knobloch und den städtischen Mitarbeitern, Firma Göttel und den Busfahrern, den Grundstückseigentümern für die Überlassung ihrer Flächen als Parkplätze, der Straßenmeisterei Eschenbach, der deutschen und der Militärpolizei, dem BRK, dem Bundeswehrdienstleistungszentrum und den Deutschen Militärischen Vertretern, der Firma Pond, den Soldaten der US-Armee und Bundeswehr sowie dem Schausteller Peter Renner und seiner Tochter Claudia Heindl. Auch dieses Jahr wird beim Volksfest wieder einiges geboten; unter anderen ein Risenrad, eine Brake-dance-Gondel, ein Wellenflieger und die "Petersburger Schlittenfahrt". Im DAGA-Festzelt wurden die "Donnervögel" aus Straubing verpflichtet. Außerdem gibt es Unterhaltung von Musikkapellen aus Ehenfeld, Pressath, Kemnath und Dießfurt sowie die Samba-Percussionsgruppe "Samba-Secco" aus Neustadt am Kulm.

Über das Volksfest sagte der stellvertretende Landrat Albert Nickl, der auch die Neuwahl durchführte: "Es ist eines der schönsten Events Nordbayerns. Dies spricht für DAGA." Dazu käme das gute Verhältnis mit den amerikanischen Freunden und die gemeinnützige Aktion. Im Namen des Landkreises sprach Nickl seinen Dank dafür aus. Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber schloss sich dem an und meinte: "Grafenwöhr putzt sich an diesem Wochenende ganz besonders heraus." Ganz besonders gedankt hatte sie Anton Dürr für die jahrzehntelange Arbeit als Vizepräsident, den sie als "Gesicht des DAGA" bezeichnete.

DAGA-Mitglieder hören den Berichten bei der Jahreshauptversammlung zu. rgr
DAGA-Mitglieder hören den Berichten bei der Jahreshauptversammlung zu.
 
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