Thomas Beitz, der Vorsitzende des Verdi-Ortsvereins West, blickte beim Jahresabschluss auf das vergangene Jahr zurück. Bei seinem politischen Rundumschlag gab es große Kritik an den Politikern im Bundes- und im Landtag, aber auch Lob für die Kommunalpolitiker vor Ort sowie die Verdi-Jugend.
Beitz erinnerte an die Bundestags- und Landtagswahlen, die seiner Meinung nach nicht gut angekommen seien. "Markus Söder wollte unbedingt Ministerpräsident werden", merkte der Redner an, der auch Angela Merkl zitierte: "Ich sehe nicht, was ich anders machen soll." Und er stellte knapp fest: "Die AfD hat mit Verdi nichts zu tun."
Was der Gewerkschaft am Herzen liegt, sind die Pflege im Krankenhaus oder in Seniorenheimen. "Als dies bei Veranstaltungen das Thema war, haben sich die Politiker entschuldigt", ärgerte sich Beitz. Auch das Thema "Rente" sei wichtig. Leider könnten sich viele keine private Vorsorge leisten. "Vieles sollte man sich nicht gefallen lassen. Auch die Deutschen sollten aufstehen, wie es in Frankreich geschieht", forderte er.
Ausgenommen von seiner Kritik waren die Kommunalpolitiker. "Die Bürgermeister im Vierstädtedreieck machen eine gute Arbeit", erklärte der Vorsitzende. Er lobte auch die Verdi-Jugend, die viel Interesse mitbringe. Bereits jetzt lud er zur Jubilarehrung am 29. Juni im Kloster Speinshart ein. Ein weiterer Termin ist am 12. September das "Politische Geplauder beim Zoigl". Grußworte sprachen auch Ludwig Brunner, der Vorsitzende im Fachbereich 6 Oberpfalz, sowie Manfred Haberzeth im Namen der Verdi-Senioren, die immer wieder ihre Solidarität zeigen.













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