(br) Zum anderen über die Entwicklung und Tätigkeit der Seniorengemeinschaft Generation Hand in Hand (GeHiH) e.V. mit Sitz in Eschenbach in den letzten drei Jahren. Im kommenden Jahr plant die Bayernwerk AG die Erdverkabelung einer 20-kV-Leitung im Stadtgebiet. Dieses Vorhaben wurde dem Stadtratsgremium im Detail durch Katja Lindner, Leiterin Netzbau der Bayernwerk AG in Weiden vorgestellt und bezeichnete dies als ein „riesige Herausforderung“. Dabei erläutere sie insbesondere den geplanten Trassenverlauf ab der Trafostation in Hütten. Für dieses Jahr ist die Verlegung einer Niederspannungsleitung unter der Erde vorgesehen. Mit dieser Erdverkabelung ist gleichzeitig der Rückbau von Freileitungen gekoppelt.
In den Folgejahren ist nach ihren Worten geplant, dass vom Umspannwerk aus in Richtung Pressath eine Erdverkabelung vorgenommen wird. In Richtung Eschenbach ist eine Doppelfreileitung ins Auge gefasst. Bürgermeister Edgar Knobloch bezeichnete die geplante Erdverkabelung als eine Modifizierung der Leitungen. Da die Stadt in den kommenden Jahren beabsichtigt, mehrere Straßenbaumaßnahmen im Stadtgebiet durchzuführen, verhehlte er nicht mit Blick auf die vorgesehene Erdverkabelung, dass dies verkehrsrelevant eine enorme Herausforderung sei.
Nachdem der Finanzausschuss in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, den GeHiH e.V. auch in den nächsten drei Jahren finanziell zu unterstützen, wurde angeregt, die Gemeinschaft sollte den Stadtrat über die Vereinstätigkeit informieren. Bereitwillig gaben 2. Vorsitzender Dieter Klein und Geschäftsführerin Elisabeth Gottsche einen umfangreichen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten und Aktionen in den zurückliegenden drei Jahren. Hier konnten die beiden Redner auf ein breites Spektrum verweisen, sowohl regional im Vier-Städtedreieck und darüber hinaus, als auch überregional. Bei den inhaltlichen Tätigkeiten, mit stetig zunehmendem Facharztfahren, engagiert sich der Verein auch auf dem Gebiet der Prävention. Die Geschäftsführerin verwies auch auf die hohe Zahl an Arbeitsstunden, die ehrenamtlich geleistet werden. Im Vorjahr wurden über 400 Arbeitsstunden registriert.
CSU-Fraktionssprecher Gerald Morgenstern zeigte sich von dem Rechenschaftsbericht beeindruckt und bezeichnet die Gemeinschaft als einen „sehr aktiven Verein“. Auch Thomas Weiß als SPD-Fraktionssprecher schlug in die gleiche Kerbe und hob lobend die geleistete ehrenamtliche Arbeit hervor. Nach seinen Worten hat der Stadtrat richtig entschieden, „den Verein auch weiterhin finanziell zu unterstützen“. Keine Einwände hatte das Stadtratsgremium zur Bauvoranfrage auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Carport durch Verena Grimm und Daniel Meiler aus Gmünd, Kohlweiherweg 2. Das Bauvorhaben soll in Gmünd, Toracker realisiert werden. Das geplante Wohnhaus schließt sich an die vorhandene Bebauung an und von den Nachbarn gibt es keine Einwände. Auch die Erschließung mit Wasser und Abwasser ist gesichert. Wie Bürgermeister Edgar Knobloch informierte, liegt das Baugrundstück derzeit im Außenbereich und ist im Flächennutzungsplan als Grünfläche ausgewiesen. Zwar gab es vor rund zwei Jahrzehnten Überlegungen, für dieses Areal einen Bebauungsplan aufzustellen, in dem zwölf Bauparzellen vorgesehen waren. Diese Überlegungen wurden jedoch nicht weiter verfolgt. Das Stadtoberhaupt hielt es daher für zweckmäßig, für Gmünd in dem Bereich, in dem das Wohnhaus errichtet werden soll, eine Ortsabrundungssatzung zu erlassen, womit eine weitere Wohnbebauung möglich wäre.
Zur Bauleitplanung der Stadt Pressath im Bezug der 2. Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebietes Pressath-West“ hatte der Stadtrat keine Einwände. Auf Vorschlag von Bürgermeister Knobloch wurden die Ausschankzeiten für die Außenbewirtschaftung in den Biergärten der Grafenwöhrer Altstadt von 22 auf 23 Uhr erweitert. Das Stadtoberhaupt verwies mit seiner Anregung auf die Bayerische Biergartenverordnung, die von Mai bis Oktober eine Außenbewirtschaftung bis 23 Uhr vorsieht und damit der Zusammenkunft der Bevölkerung dienen soll. Beim Landesamt für Denkmalschutz wurden offensichtlich die Schreibtische aufgeräumt. Eine simple Erklärung liegt auf der Hand, denn das Stadtoberhaupt informierte das Gremium, dass nach sage und schreibe sechs Jahren der Förderantrag für die Sanierung des Glockenturms auf dem Rathaus nun abgelehnt wurde. (br)













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