25.06.2020 - 11:06 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Eichenprozessionsspinner in Grafenwöhr

Der Eichenprozessionsspinner ist mittlerweile ein Dauerproblem in Bayern. Auch in Grafenwöhr sind wieder Bäume in vielen Bereichen der Stadt befallen. Die Kommune warnt eindringlich vor einem Kontakt.

Rot-weiße Absperrbänder wie hier im Stadtpark sollen vor dem Eichenprozessionsspinner warnen.
von Stefan NeidlProfil

Mit der warmen Jahreszeit kehrt auch der Eichenprozessionsspinner wieder zurück. Durch die Klimaerwärmung fühlt sich die aus südlichen Ländern stammende Schmetterlingsraupe auch immer weiter nördlich wohl. Doch sie ist für den Menschen gefährlich: Ihre Brennhaare können eine Raupendermatitis mit Hautausschlägen, Schwellungen, Juckreiz sowie Brennen auslösen.

Seit Jahren ist auch Grafenwöhr betroffen. Die Stadt warnt vor Sichtungen des Eichenprozessionsspinners am Annaberg, am Schönberg, entlang der Pressather Straße, im Stadtpark, im Waldbad, am Asambergl, am Bahndamm in Richtung Gößenreuth, am Spielplatz Wolfgangsiedlung und am Spielplatz Bahnhofsiedlung. Die gefährlichen Raupen können natürlich auch andernorts im Gemeindegebiet auftreten, überwiegend an Stiel-, Trauben- und Roteichen.

Zur Vorsicht wurden rot-weiße Absperrbänder mit dem Begriff "Eichenprozessionsspinner" an betroffenen Bäumen angebracht. Die bekannten markanten Hinweisschilder sind in betroffenen Gebieten vorläufig nicht aufgestellt.

Die Stadt informiert weiter, dass eine punktuelle Bekämpfung der Raupen durch Absaugen erfolgt, flächendeckend sei dies nicht möglich. Die Aktionen beschränken sich auf wenige, öffentlich stark frequentierte Bereiche, beispielsweise den Stadtpark und die Naturbühne am Schönberg. Bei Kontakt mit Raupenhaaren sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, so der abschließende Hinweis.

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