17.10.2021 - 16:38 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Frauenbund bleibt trotz "Corona" aktiv

Rund 50 Mitglieder sowie Pfarrer Daniel Fenk nahmen an der Jahreshauptversammlung des KDFB teil.
von Renate GradlProfil

Auch wenn "Covid 19" vieles nicht mehr erlaubte, gab es beim Katholischen Frauenbund in Grafenwöhr "coronakonform" einige schöne Aktionen. In der Jahreshauptversammlung räumte Frauenbund-Vorsitzende Doris Schreglmann in diesem Zusammenhang auch mit einem Vorurteil auf, nach dem der Katholische Frauenbund landläufig als "Kaffeekränzchen" bezeichnet werde. Das stimme jedoch ganz und gar nicht.

"Die Frauen treten mit aller Kraft dafür ein, dass (Geschlechter-)Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde garantiert werden", betonte die Vorsitzende. Der KDFB (Katholische Deutsche Frauenbund) trete unter anderem für die Verringerung des Altersarmutsrisiko bei Frauen ein, die besonders betroffen sind. Auch fordere er, dass jede Familie mit Kindern, egal welcher Konfession sie angehört, besonders gefördert und unterstützt wird.

Schreglmann gab einen Rückblick mit Bildern über die Aktivitäten seit der letzten Jahreshauptversammlung. "Es musste improvisiert werden", erzählte die Vorsitzende über die Zeit nach dem Lockdown. Deshalb gab es zu Muttertag keine Feier, sondern einen Brief mit einer Grußkarte. Da der Fasching heuer ausfiel, wurden die Frauen mit einem "Gute-Laune-Tee" überrascht. Durch Spenden konnten 636 Euro an Misereor überwiesen werden.

Schreglmanns Dankesworten schloss sich Pfarrer Daniel Fenk an. Besonders gefreut habe er sich über den Blumenteppich bei seiner Amtseinführung. "Ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich auf die kommende Zeit", sagte Fenk. Bezirksvorsitzende Elke Burger berichtete von einer Beitragserhöhung. Der Mitgliedsbeitrag steigt von 25 auf 32 Euro im Jahr 2022 und wird bis 2030 pro Jahr um zwei weitere Euro erhöht. Fünf Euro habe der Diözesanverband für dieses Jahr übernommen. Abschließend lud Schreglmann zum Oktoberrosenkranz am 18. Oktober und zum Gedächtnistraining mit Marianne Schneider am 10. November ein.

Frauenbund-Vorsitzende Doris Schreglmann erklärte bei der Jahreshauptversammlung die Aufgaben des Katholischen Frauenbundes.
Bezirksvorsitzende Elke Burger berichtete über eine Beitragserhöhung.
Es gab auch ein Totengedenken.
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