Grafenwöhr
18.09.2018 - 15:36 Uhr

„Ich glaub. Ich wähl“

Im Oktober wird in Bayern nicht nur ein neuer Landtag, sondern im evangelischen Bayern auch neue Kirchenvorstände gewählt.

Am 21. Oktober sind unter dem Motto: „Ich glaub. Ich wähl“ daher auch alle evangelischen Christen der Kirchengemeinde Grafenwöhr-Pressath aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Wahlberechtigt sind alle Konfirmierten ab 14 Jahren. Die nötige Anzahl an Kandidaten zusammenzubekommen war laut Pfarrer Dr. André Fischer kein großes Problem. Sechs Kandidaten werden direkt gewählt, zwei werden anschließend berufen. Dafür stehen 15 Bewerber bereit.

"Wir freuen uns und sind sehr dankbar, dass sich so viele Männer und Frauen aus unserer Gemeinde als Kandidaten zur Verfügung stellen: Menschen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Zugängen zu Glaube und Kirche. Menschen, die bereit sind, das Leben in unserer Kirchengemeinde mitzugestalten und mitzubestimmen und dafür Zeit und Energie einzusetzen“, zeigt sich Pfarrer Fischer erfreut.

Folgende Kandidaten sind aus Grafenwöhr: Rosi Arnold, Doris Englhardt, Gerit Erdmann-Kraus, Udo Greim,

Michael Krauß, Maria Kummer, Kevin Neff und Hartmut Seidler; aus Hütten tritt an Lydia Schaffland; aus Pressath kandidieren Christoph Franzeck, Karin Kumpf, Manuela Mehrländer, Herta Murr und Karin Weigl sowie aus Weihersberg Judith Rau.

Die Einführung des neuen Kirchenvorstands ist der 1. Advent.

Über Fragen von Glauben und Gottesdienst, über Finanz- und Bauangelegenheiten sowie über Personalentscheidungen und Feste wird gemeinsam beraten und beschlossen und so das Leben der Gemeinde organisiert. Ein wichtiges Anliegen ist dem Kirchenvorstand die hervorragende Ökumene in Grafenwöhr und Pressath.

„Wenn man es vergleichen möchte, ist der Kirchenvorstand so etwas wie Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung bei den Katholiken zusammengenommen“, erklärt Fischer.

Besonderheit der evangelischen Kirche sei es, dass er als Pfarrer die gleiche eine Stimme wie die anderen im Gremium hat und sämtliche Entscheidungen damit basisdemokratisch getroffen werden. Pfarrer Fischer und der derzeitige Kirchenvorstand hoffen auf eine möglichst hohe Wahlbeteiligung, damit das neue Gremium mit großem Rückenwind seine Arbeit aufnehmen kann. Am 21. Oktober sind in den beiden Gemeindehäusern in Pressath und Grafenwöhr nach den Gottesdiensten die Wahllokale geöffnet. Außerdem ist bis dahin Briefwahl möglich.

 
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