Die junge Frau hat sich umentschieden und will Gemeindereferentin werden. Bis sie ihr Ziel erreicht, liegt aber noch ein langer Weg vor der Gemeindepraktikantin. In der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds (wir berichteten) sprach Maurer über ihre Ausbildung zur Gemeindereferentin. "Es ist ein Studium der Religionspädagogik und der kirchlichen Bildungsarbeit in Eichstätt", erklärte sie den Zuhörern. Rund 200 Kilometer muss sie bis nach Eichstätt fahren, wo es auch eine Lernwerkstatt mit vielen Büchern gibt. Seminartage finden in Regensburg statt.
Im Modul-Plan sind während des Studiums auch externe Lernorte vorgesehen. "Ich war drei Tage mit einem Team in Österreich beim Iglu bauen und zwei Tage im Altmühltal beim Pilgern. Es war für mich eine Grenzerfahrung", verriet die Praktikantin. Auch in der Schule und bei der Jugendstelle habe sie bereits Praktika gemacht.
"Es gibt eine Vielfalt von Aufgabenbereichen, bei denen man seine Talente einbringen kann, wie beispielsweise der Kinderbibeltag oder der Schülerwortgottesdienst. Voraussetzung ist, dass man im Glauben fest verwurzelt ist. Auch ein Austausch mit anderen ist möglich. Es ist zwar ein langer Weg bis zur Gemeindereferentin, aber ich habe Freude und Spaß bei meiner Arbeit", bekannte Mauerer. Frauenbund-Vorsitzende Doris Schreglmann bedankte sich bei Maurer für ihren Vortrag, bei dem sie auch Bilder sprechen ließ.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.