300 Gäste waren in die Stadthalle gekommen, um mit den drei Bürgermeistern Edgar Knobloch, Anita Stauber und Udo Greim sowie Stadtverbandsvorsitzendem Gerhard Mark offiziell auf das neue Jahr anzustoßen. Dazu gab es einen Glücks-Cent von Bezirkskaminkehrer Nico Forster.
"Die Begegnungen stehen beim Neujahrsempfang im Vordergrund", betonte Mark. Eine dieser wunderbaren Begegnungen war im vergangenen Jahr auch das hervorragende Bürgerfest, erinnerte der Stadtverbandsvorsitzende, der die Gelegenheit nutzte, um sich bei den vielen Ehrenamtlichen zu bedanken, die "nicht mit Geld zu bezahlen sind". Dann lockerte Mark den Empfang unfreiwillig mit einem Versprecher auf, als er Peter Lehr versehentlich als "Bürgermeister von Grafenwöhr" willkommen hieß und den Gästen damit ein Lächeln ins Gesicht "zauberte".
2500 Arbeitsplätze
Der eigentliche Grafenwöhrer Bürgermeister, Edgar Knobloch, blickte schließlich auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Sein Einstieg war die "Wirtshausdichte" in Grafenwöhr. Die Vielfalt an Gastronomie sei auch den Amerikanern zu verdanken, genauso wie die 2500 Arbeitsplätze im Lager. Auch wenn es den Griechen und die Yannis-Bar in der Altstadt nicht mehr gibt, so gebe es nun andere Gaststätten.
"Die Nachricht über die Aktivierung einer Brigade in Grafenwöhr ist eine gute Nachricht mit Signalwirkung. Seit Dezember 2018 ist Grafenwöhr Sitz und Heimat der 41st Field Artillery Brigade", freute sich das Stadtoberhaupt außerdem.
Zwar konnte General LaNeve beim Empfang nicht anwesend sein, dafür aber seine Frau Kim. Ihr und den amerikanischen Gästen sagte Knobloch: "Danke dass ihr Teil unserer Gemeinde seid." Aber der Bürgermeister hatte noch jede Menge andere gute Nachrichten aus dem vergangenen Jahr, wie die Sanierung der Alten Pfarrgasse und der Rößlwirtsgasse. Es sei auch ein "Wahnsinns-Kulturjahr" gewesen, in dem im Sommer gefühlt jedes Wochenende eine Veranstaltung war - vom 40-jährigen Jubiläum des Waldbades bis hin zur Oper "Nabucco" mit 700 Besuchern.
Schulden abgebaut
Trotz der vielen Investitionen wurden beim städtischen Haushalt wieder Schulden abgebaut und weitere Rücklagen gebildet, informierte der Bürgermeister. Dank galt allen Unternehmern und Selbstständigen, die vor Ort Arbeitsplätze bieten. Gedacht wurde auch dem Verstorbenen Hans Gugel, der sein Unternehmen mit Leib und Seele geführt hat. Äußerst positiv haben sich die ärztliche Versorgung, die Entwicklung im Gründerzentrum und die Stadtwerke entwickelt, teilte Knobloch mit.
Der Bürgermeister dankte auch dem Stadtrat, bei dem das Wohl Grafenwöhrs im Vordergrund stehe, sowie der Stadtkapelle Grafenwöhr und "Sin falta" für die erstklassige musikalische Begleitung durch das Jahr. Der Jugendchor brachte den Standpunkt für 2019 auf den Punkt: "Egal, was kommt, es wird gut, sowieso!" Seinen herzlichen Dank sprach Knobloch Gastredner Landrat Andreas Meier aus, da die geplante Gastrednerin Generalkonsulin Meghan Gregonis nicht kommen konnte und Meier spontan einsprang.
























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