Grafenwöhr
15.01.2019 - 14:49 Uhr

Glücks-Cent für alle

Begegnungen stehen zu Beginn des Jahres traditionsgemäß beim Neujahrsempfang der Stadt und des Stadtverbandes im Vordergrund. Ein Versprecher sorgt dabei für Lacher.

Beim großen Neujahrsempfang in der Grafenwöhrer Stadthalle geben sich die Vertreter wichtiger öffentlicher Bereiche ein Stelldichein. Bild: rgr
Beim großen Neujahrsempfang in der Grafenwöhrer Stadthalle geben sich die Vertreter wichtiger öffentlicher Bereiche ein Stelldichein.

300 Gäste waren in die Stadthalle gekommen, um mit den drei Bürgermeistern Edgar Knobloch, Anita Stauber und Udo Greim sowie Stadtverbandsvorsitzendem Gerhard Mark offiziell auf das neue Jahr anzustoßen. Dazu gab es einen Glücks-Cent von Bezirkskaminkehrer Nico Forster.

"Die Begegnungen stehen beim Neujahrsempfang im Vordergrund", betonte Mark. Eine dieser wunderbaren Begegnungen war im vergangenen Jahr auch das hervorragende Bürgerfest, erinnerte der Stadtverbandsvorsitzende, der die Gelegenheit nutzte, um sich bei den vielen Ehrenamtlichen zu bedanken, die "nicht mit Geld zu bezahlen sind". Dann lockerte Mark den Empfang unfreiwillig mit einem Versprecher auf, als er Peter Lehr versehentlich als "Bürgermeister von Grafenwöhr" willkommen hieß und den Gästen damit ein Lächeln ins Gesicht "zauberte".

2500 Arbeitsplätze

Der eigentliche Grafenwöhrer Bürgermeister, Edgar Knobloch, blickte schließlich auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Sein Einstieg war die "Wirtshausdichte" in Grafenwöhr. Die Vielfalt an Gastronomie sei auch den Amerikanern zu verdanken, genauso wie die 2500 Arbeitsplätze im Lager. Auch wenn es den Griechen und die Yannis-Bar in der Altstadt nicht mehr gibt, so gebe es nun andere Gaststätten.

"Die Nachricht über die Aktivierung einer Brigade in Grafenwöhr ist eine gute Nachricht mit Signalwirkung. Seit Dezember 2018 ist Grafenwöhr Sitz und Heimat der 41st Field Artillery Brigade", freute sich das Stadtoberhaupt außerdem.

Zwar konnte General LaNeve beim Empfang nicht anwesend sein, dafür aber seine Frau Kim. Ihr und den amerikanischen Gästen sagte Knobloch: "Danke dass ihr Teil unserer Gemeinde seid." Aber der Bürgermeister hatte noch jede Menge andere gute Nachrichten aus dem vergangenen Jahr, wie die Sanierung der Alten Pfarrgasse und der Rößlwirtsgasse. Es sei auch ein "Wahnsinns-Kulturjahr" gewesen, in dem im Sommer gefühlt jedes Wochenende eine Veranstaltung war - vom 40-jährigen Jubiläum des Waldbades bis hin zur Oper "Nabucco" mit 700 Besuchern.

Schulden abgebaut

Trotz der vielen Investitionen wurden beim städtischen Haushalt wieder Schulden abgebaut und weitere Rücklagen gebildet, informierte der Bürgermeister. Dank galt allen Unternehmern und Selbstständigen, die vor Ort Arbeitsplätze bieten. Gedacht wurde auch dem Verstorbenen Hans Gugel, der sein Unternehmen mit Leib und Seele geführt hat. Äußerst positiv haben sich die ärztliche Versorgung, die Entwicklung im Gründerzentrum und die Stadtwerke entwickelt, teilte Knobloch mit.

Der Bürgermeister dankte auch dem Stadtrat, bei dem das Wohl Grafenwöhrs im Vordergrund stehe, sowie der Stadtkapelle Grafenwöhr und "Sin falta" für die erstklassige musikalische Begleitung durch das Jahr. Der Jugendchor brachte den Standpunkt für 2019 auf den Punkt: "Egal, was kommt, es wird gut, sowieso!" Seinen herzlichen Dank sprach Knobloch Gastredner Landrat Andreas Meier aus, da die geplante Gastrednerin Generalkonsulin Meghan Gregonis nicht kommen konnte und Meier spontan einsprang.

Beim großen Neujahrsempfang in der Grafenwöhrer Stadthalle geben sich die Vertreter wichtiger öffentlicher Bereiche ein Stelldichein. Bild: rgr
Beim großen Neujahrsempfang in der Grafenwöhrer Stadthalle geben sich die Vertreter wichtiger öffentlicher Bereiche ein Stelldichein.
Knapp 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Schule, Kindergarten und US-Armee sowie viele Ehrenamtliche begrüßen sich beim Neujahrsempfang der Stadt und des Stadtverbandes Grafenwöhr. Bild: rgr
Knapp 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Schule, Kindergarten und US-Armee sowie viele Ehrenamtliche begrüßen sich beim Neujahrsempfang der Stadt und des Stadtverbandes Grafenwöhr.
Der Kontaktbereichsbeamte der Polizei, Martin Behrendt, freut sich, als ihm Bezirkskaminkehrer Nico Forster einen Glücks-Cent überreicht. Bild: rgr
Der Kontaktbereichsbeamte der Polizei, Martin Behrendt, freut sich, als ihm Bezirkskaminkehrer Nico Forster einen Glücks-Cent überreicht.
Knapp 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Schule, Kindergarten und US-Armee sowie viele Ehrenamtliche begrüßen sich beim Neujahrsempfang der Stadt und des Stadtverbandes Grafenwöhr. Bild: rgr
Knapp 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Schule, Kindergarten und US-Armee sowie viele Ehrenamtliche begrüßen sich beim Neujahrsempfang der Stadt und des Stadtverbandes Grafenwöhr.
Knapp 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Schule, Kindergarten und US-Armee sowie viele Ehrenamtliche begrüßen sich beim Neujahrsempfang der Stadt und des Stadtverbandes Grafenwöhr. Bild: rgr
Knapp 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Schule, Kindergarten und US-Armee sowie viele Ehrenamtliche begrüßen sich beim Neujahrsempfang der Stadt und des Stadtverbandes Grafenwöhr.
Gerhard Mark hält eine Rede. Bild: rgr
Gerhard Mark hält eine Rede.
Die Stadtkapelle Grafenwöhr spielt unter anderem die deutsche und die amerikanische Nationalhymne. Bild: rgr
Die Stadtkapelle Grafenwöhr spielt unter anderem die deutsche und die amerikanische Nationalhymne.
Die Stadtkapelle Grafenwöhr spielt unter anderem die deutsche und die amerikanische Nationalhymne. Bild: rgr
Die Stadtkapelle Grafenwöhr spielt unter anderem die deutsche und die amerikanische Nationalhymne.
Der Jugendchor "Sin falta" sieht 2019 optimistisch: "Egal was kommt, es wird gut, sowieso!" Bild: rgr
Der Jugendchor "Sin falta" sieht 2019 optimistisch: "Egal was kommt, es wird gut, sowieso!"
Bürgermeister Edgar Knobloch blickt zurück auf die vergangenen zwölf Monate. Bild: rgr
Bürgermeister Edgar Knobloch blickt zurück auf die vergangenen zwölf Monate.
Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark begrüßt die Gäste beim Neujahrsempfang. Bild: rgr
Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark begrüßt die Gäste beim Neujahrsempfang.
 
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