30.01.2019 - 12:08 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Grafenwöhr bewirbt sich als Ausrichter für den Nordgautag

Der Nordgautag ist seit 1927 das Kulturfest der Oberpfalz. Inzwischen findet er alle zwei Jahre - immer in einem anderen Ort - statt. Der nächste Austragungsort könnte Grafenwöhr sein.

Der Kirchturm der alten Pfarrkirche soll auf Antrag der CSU nachts hell bestrahlt werden. Eine Störung der Nachbarn ist dabei zu vermeiden.
von Stefan NeidlProfil

Die Stadt bemüht sich darum, den Nordgautag im Jahr 2022 austragen zu können und hat bereits Kontakt zum Präsidenten des Oberpfälzer Kulturbundes, Volker Liedtke, aufgenommen. Für die viertägige Veranstaltung sind Konzerte, Vorträge und Podiumsdiskussionen geplant, informierte Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) in der vergangenen Stadtratssitzung. Am abschließenden Sonntag könnte außerdem ein Festgottesdienst und als Höhepunkt ein großer Umzug stattfinden.

In den letzten Jahren besuchten tausende Besucher die Nordgautage. Bürgermeister Knobloch sieht das Fest deshalb als Chance an, die Stadt, Bewohner, Vereine und Einrichtungen überregional zu präsentieren. Die Veranstaltung, abgesehen von der Zeit von 1936 bis 1950, alle zwei Jahre stattfinden, soll das kulturelle Zusammengehörigkeitsgefühl in der Oberpfalz und im Gebiet des ehemaligen Nordgaus erhalten und pflegen. Vertreter aller Fraktionen waren sich über den Nutzen der Veranstaltung einig. Thomas Schopf (Freie Wähler) forderte dazu auf, die Gelegenheit "beim Schopfe" zu packen. Gerald Morgenstern (CSU) hofft im Falle eines Zuschlags, dass sich alle Vereine daran beteiligen, eine tolle Veranstaltung auf die Füße zu stellen. Timo Schön (SPD) informierte sich, ob die Verwaltung die zusätzliche Belastung stemmen könne. Hannes Färber (Linke) forderte, eine starke Delegation aufzustellen, um das Fest zu organisieren. Eine Bewerbung für den Nordgautag 2022 wurde schließlich einstimmig beschlossen.

Die Feuerwehr Gmünd regte die Anschaffung von Defibrillatoren für öffentliche Einrichtungen an. Die CSU-Fraktion griff den Vorschlag auf und stellte einen Antrag. Welche Geräte angeschafft und wo sie platziert werden, soll mit dem BRK und dort ansässigen Ärzten angesprochen werden. Die Kosten würden laut Knobloch zwischen 700 bis zu 5000 Euro pro Defibrillator betragen. Schopf erklärte, dass die Handhabung einfach sei, denn das Gerät beschreibe dem Anwender auf dem Display genau, was zu tun sei. Thomas Weiß (SPD) bat um ein Gespräch mit der Wehr, da die Anschaffung ihre Idee war. Die Räte beschloss einstimmig, eine Prüfung des Kaufs von Defibrillatoren voranzutreiben.

Martin Schwemmer stellte eine Bauvoranfrage für eine landwirtschaftliche Halle mit Garage in der Pechhofer Straße. Denise und Alexander Klugmann wollen im Gewerbepark eine KFZ-Werkstatt und ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage errichten. Die geplante Fläche liegt allerdings isoliert von bebauten Grundstücken, so dass dazwischen Lücken entstehen, die für andere Projekte nicht ausreichen könnten. Morgenstern regte einen Lückenschluss an, indem dem Antragssteller ein anderer Bauplatz vorgeschlagen wird. Den Bauvoranfragen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Unter der Creußen, hinter dem Busunternehmen Göttel, soll ein Mittelspannungskabel und ein Leerrohr für Linientechnik im Spühlbohrverfahren verlegt werden. Die US-Army will eine Containerstellfläche errichten. Die Entwässerung soll über eine Entwässerungsrinne erfolgen. Das Gremium nahm davon Kenntnis. Die Stadträte sollen über eine Teilnahme am Faschingszug in Hütten und dem Umzug der Elementary School nachdenken.

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