16.12.2018 - 16:25 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Ein großer Sangesfreund

Max Reiter gehört zu den ältesten Bürgern der Stadt. Kein Wunder also, dass sich zu seinem Geburtstag zahlreiche Gratulanten einfinden. Unter anderem freut sich Bürgermeister Edgar Knobloch über das Gespräch mit dem agilen 94-Jährigen.

94 Jahre alt ist Max Reiter geworden. Bürgermeister Edgar Knobloch (rechts), die Kinder mit ihren Familien, weitere Verwandte sowie Vereinsvertreter gratulieren dem Grafenwöhrer „Urgestein“.
von Autor MORProfil

Heimatliebe, Gemeinschaftsgeist und ehrenamtliches Engagement gehörten immer zu Max Reiters Leben. Im Dezember 1924 wurde er in der Grafenwöhrer Vorstadt geboren, im elterlichen Betrieb erlernte er das Handwerk des Steinmetzes. Die Kriegswirren führten ihn durch ganz Europa und schließlich unversehrt zurück in seine Heimatstadt.

1956 heiratete er Anni Regner. Fünf Kinder gingen aus der Ehe hervor. Mittlerweile gehören auch elf Enkelkinder und drei Urenkel zur Großfamilie Reiter. Im Mai 2015 starb Ehefrau Anni, ein weiter schwerer Schicksalsschlag traf Max Reiter 2017, als er seinen ältesten Sohn Norbert zu Grabe tragen musste. Nun gehört der tägliche Gang auf den Grafenwöhrer Friedhof zum Tagesablauf des Jubilars. Der 94-Jährige lebt im Haus von Tochter Gabi und wird im Haushalt von seinen Töchtern gut unterstützt.

Als gelernter Steinmetz habe er ehrenamtlich seine Fähigkeiten an vielen Kulturgütern wie zum Beispiel der Annaberg-Gruft, dem Kreuzweg und der Kapelle in Gößenreuth eingebracht, erzählte der Jubilar den Gratulanten. Zwei Mal wöchentlich besucht er die Senioreneinrichtung "Arche" und genießt dort den Kaffeeplausch und das Singen. Weitere Besuche führen ihn zu seinem Cousin Engelbert Reiter.

Gerne nimmt Reiter auch an Veranstaltungen und Konzerten in der Stadt teil, hat er doch selbst jahrzehntelang im Männergesangverein mitgesungen. Großes Lob hatte der sangesfreudige Jubilar für die Oper "Nabucco" übrig, die heuer auf dem Marktplatz aufgeführt wurde: "Das war einmalig für Grafenwöhr."

Durch die Zeitungslektüre ist Max Reiter immer gut informiert über das politische Geschehen. Seit 1955 gehört er der CSU an, für die Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern gratulierte. Glückwünsche kamen für den fleißigen Kirchgänger von der katholischen Pfarrgemeinde sowie von der Feuerwehr, bei deren Kegelfreunden der Jubilar lange aktiv war. Des Weiteren gratulierten die Spielvereinigung TUS/DJK, die Kolpingsfamilie und der Heimatverein, dessen Ehrenmitglied Reiter ist.

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