Grafenwöhr
03.07.2018 - 09:26 Uhr

Halle für Flugzeuge

In der Kürze liegt die Würze, hieß es am Montagnachmittag in der Bauausschusssitzung des Stadtrates. Nach 15 Minuten beendete Bürgermeister Edgar Knobloch den öffentlichen Sitzungsteil, der nur drei Tagesordnungspunkte enthielt.

Besprochen wurde ein Projekt der US-Streitkräfte im Ost-Lager Grafenwöhr. Die Amerikaner planen im Bereich des Camps Aachen den Bau einer Simulationshalle zur Flugzeugbeladung in der Flächengröße von 16,50 mal 13 Meter. Die Informationen erfolgten im Rahmen des sogenannten Kenntnisgabeverfahrens. Unter Vorgabe der Fachstellen war das Gremium mit der Projektplanung einverstanden.

Einverstanden war der Bauausschuss auch mit einer isolierten Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Ochsenhut“. Anlass war der Antrag von Josef Tauber auf Errichtung eines Sichtschutzzaunes in Höhe von 1,80 Meter. Der Bebauungsplan sieht nur eine Zaunhöhe von einem Meter vor. Vermutlich möchte

einer den anderen nicht sehen, spekulierte ein Ratsherr. Jedenfalls war der Grundstücksnachbar mit einem 1,80 Meter hohen Sichtschutz einverstanden. Einverstanden war deshalb auch der Bauausschuss. An der Grundstücksgrenze zur öffentlichen Straße bleibt es bei einer Zaunhöhe von einem Meter.

Bürgermeister Edgar Knobloch informierte ferner über die Bearbeitung von drei Bauanträgen im Freistellungsverfahren. Eine kurze Debatte entwickelte sich über die von der Stadt aufgestellten „Smileys“. Die Geschwindigkeitsmessgeräte zeigen höhere als tatsächlich gefahrene Geschwindigkeiten an, mutmaßte Thomas Schopf. Der FW-Stadtrat warnte deshalb vor falschen Schlussfolgerungen bei der Auswertung. Dagegen bescheinigten weitere Ratsmitglieder den vier Geräten im Abgleich mit den tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten eine korrekte Messung.

 
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