Grafenwöhr
28.11.2018 - 16:58 Uhr

Dem höchsten Herrn dienen

Weihrauchfass, Körner und eine Krone weisen darauf hin, dass es ein besonderer Gottesdienst ist. Am Christkönigstag werden sechs neue Ministranten zum Dienst am Altar aufgenommen.

Konstantin Sieber (von links), Madeleine Adam, Keianna Juhasz, Marie Specht, Leona Wolf und Marie Dostler wurden am Sonntag in der Friedenskirche in die Schar der Ministranten aufgenommen. Stadtpfarrer Bernhard Müller (hintere Reihe von links), Gruppenleiter Jonas Ertl, Gemeindepraktikantin Laura Mauerer und Gemeindereferentin Christine Gößl gratulierten ihnen. Bild: rgr
Konstantin Sieber (von links), Madeleine Adam, Keianna Juhasz, Marie Specht, Leona Wolf und Marie Dostler wurden am Sonntag in der Friedenskirche in die Schar der Ministranten aufgenommen. Stadtpfarrer Bernhard Müller (hintere Reihe von links), Gruppenleiter Jonas Ertl, Gemeindepraktikantin Laura Mauerer und Gemeindereferentin Christine Gößl gratulierten ihnen.

Weihrauchfass, Körner und eine Krone weisen darauf hin, dass es ein besonderer Gottesdienst ist. Am Christkönigstag werden sechs neue Ministranten zum Dienst am Altar aufgenommen. Konstantin Sieber, Madeleine Adam, Keianna Juhasz, Marie Specht, Leona Wolf und Marie Dostler stellten sich im Gottesdienst vor und legten jeweils ein Weihrauchkorn in das Weihrauchfaß. Sie begründeten auch, warum sie dies machen. Unter anderen hieß es: "Es kann ein Zeichen für mein Leben sein. Wenn ich mich auf die Liebe Jesu einlasse, kann ich in der Welt Duft verbreiten." Oder: "Wenn der Weihrauchduft nach oben zieht, so kann ich meine Gebete auch an Jesus richten."

In der Predigt wies Gemeindereferentin Christine Gößl auf den Thron mit der Krone hin, der vor dem Altar stand. "So stellen wir uns den Arbeitsplatz eines Königs vor. Wenn wir ein König sein würden, hätten wir bestimmt viele Ideen. Einige würden vielleicht dafür sorgen wollen, dass es genügend zu essen gibt auf dieser Welt. Oder dass es ein Gesetz gibt, das Kindern erlaubt, sehr lange aufzubleiben. Oder man könnte befehlen, den Klimawandel zu stoppen..."

Im Evangelium steht Jesus als Gefangener vor Pilatus und sieht dabei nicht wie ein König aus. Jesus ist ein anderer König, als Pilatus erwartet hatte. Deshalb wurde die ursprüngliche Krone auf dem Thron durch eine Dornenkrone ausgetauscht. "Jesu Liebe zu den Menschen war viel wichtiger als die Königsmacht. Er ging für uns in den Tod, um uns zu erlösen. Diesem König dürfen wir alle dienen. Stellvertretend für die Gemeinde machen das im Gottesdienst die Ministranten", erklärte Gößl.

Bevor die Neuen in die Gemeinschaft der "Königsdiener" aufgenommen wurden, bestätigten sie ihren Wunsch, Ministrant zu werden. Stadtpfarrer Bernhard Müller segnete sie und die Plaketten, die der Gruppenleiter Jonas Ertl den Neuen umgehängt hat. Stadtpfarrer, Gruppenleiter und Gemeindereferentin gratulierten den neuen Messdienern. Der Gottesdienst wurde vom Jugendchor Sin falta musikalisch umrahmt. Passend dazu war gleich das Eingangslied: "Ein Kreis beginnt zu leben".

Minstrantenaufnahme in der Friedenskirche. Bild: rgr
Minstrantenaufnahme in der Friedenskirche.
Gruppenleiter Jonas Ertl hängt den neuen Ministranten die Plakette um. Bild: rgr
Gruppenleiter Jonas Ertl hängt den neuen Ministranten die Plakette um.
 
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