Grafenwöhr
02.11.2020 - 16:14 Uhr

Kirchengemeinde Grafenwöhr-Pressath feiert Reformation mit neuen Vertrauensleuten

Die neuen Vertrauensleute des Kirchenvorstandes Herta Murr und Hartmut Seidler (Dritter von links) wurden im Reformationsgottesdienst in der Michaelskirche von Pfarrer André Fischer (links) in ihr Amt eingeführt. Mit dabei war Kirchenvorstandsmitglied Christoph Franzeck (rechts). Bild: rgr
Die neuen Vertrauensleute des Kirchenvorstandes Herta Murr und Hartmut Seidler (Dritter von links) wurden im Reformationsgottesdienst in der Michaelskirche von Pfarrer André Fischer (links) in ihr Amt eingeführt. Mit dabei war Kirchenvorstandsmitglied Christoph Franzeck (rechts).

Das Reformationsfest wurde sonst immer gemeinsam mit anderen Gemeinden der Kulmregion gefeiert. Heuer gab es in Grafenwöhr nur eine kleine Reformation mit neuen Vertrauensleuten des Kirchenvorstands. "Unsere Kirche erinnert sich an die Erneuerung, an die Reformation unseres christlichen Glaubens, die vor mehr als 500 Jahren von Wittenberg aus die deutsche und europäische Christenheit erfasst hat. Es war eine Erneuerung auf Christus hin, dem Haupt und dem Grund unserer Kirche", erklärte Pfarrer André Fischer in der Michaelskirche. "Wir nehmen das als Kirchengemeinde Grafenwöhr-Pressath zum Anlass, auch bei uns eine kleine Reformation, eine Erneuerung, vorzunehmen." Nach dem Ausscheiden von Udo Greim hatte sich der Kirchenvorstand neu aufgestellt und die Ämter wurden neu gewählt.

Pfarrer André Fischer fragte Hartmut Seidler aus Grafenwöhr, den neuen Vertrauensmann des Kirchenvorstands, und seine Vertreterin Herta Murr aus Pressath, ob sie das Amt gemäß des Evangeliums von Jesus Christus ausüben wollen. "Seid ihr bereit, Verantwortung zu übernehmen für den Gottesdienst, für die pädagogischen, diakonischen und missionarischen Aufgaben der Gemeinde sowie für Lehre, Einheit und Ordnung der Kirche?" Seidler und Murr bestätigten das mit "Ja, mit Gottes Hilfe".

Pfarrer Fischer erinnerte an seinen baldigen Weggang und meinte: "Wenn ein Pfarrer die Gemeinde wechselt und eine Vakanz ansteht, dann sind das nie leichte Zeiten. Aber mit diesem engagierten Kirchenvorstand und mit diesen neuen Vertrauensleuten braucht niemandem bange zu sein. Im Gegenteil: Ich bin überzeugt, besser könnten wir nicht aufgestellt sein."

 
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