08.11.2019 - 10:07 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Kooperation für Jung und Alt

Die Stadt Grafenwöhr und "Learning Campus" betreiben gemeinsam das Mehrgenerationenhaus. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht machte sich ein Bild von der Arbeit und fragte nach dem Zweck einer verstärkten Förderung.

Über das Mehrgenerationenhaus in der Grafenwöhrer Stadthalle informiert sich Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht bei Bürgermeister Edgar Knobloch und "Learning Campus"-Geschäftsführer Benjamin Zeitler (von links).
von Stefan NeidlProfil

Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht stattete Bürgermeister Edgar Knobloch und "Learning Campus"-Geschäftsführer Benjamin Zeitler einen Besuch im Rathaus ab. Dabei wollte er sich über das Mehrgenerationenhaus in der Stadthalle informieren. "Es ist ein Begegnungsort für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft und bieten Platz für gemeinsame Aktivitäten", informiert Zeitler.

Deutschlandweit gibt es circa 540 Mehrgenerationenhäuser. Diese werden aktuell vom Bund über mehrere Jahre mit 86 Millionen Euro unterstützt. "Im Schnitt bleiben so für Grafenwöhr pro Jahr 40.000 Euro. Damit können wir keine Luftsprünge machen", erklärt Zeitler weiter. Rupprecht wollte außerdem wissen, was in den Orten passiert, um herauszufinden, wie sinnvoll weitere Förderungen sind. Das Projekt in Grafenwöhr hat noch Bürgermeister Helmut Wächter ins Leben gerufen. Seit 2017 ist "Learning Campus" Kooperationspartner der Stadt. Die Organisation bietet in seinen Mehrgenerationenhäusern Jugendtreffs, Aktionen gegen Analphabetismus und Workshops zur Digitalisierung älterer Menschen an. "Wir wollen Alt und Jung etwas bieten und zusammenbringen", sagte Zeitler.

Der Stadt werden regelmäßig Rechenschaftsberichte erstattet. Für Knobloch ist das eine gelungene Zusammenarbeit: ",Learning Campus' hat das Personal und die Erfahrung. Viele Bereiche, die Vereine nicht abdecken, würden so angeboten. Besonders der Hutzanachmittag für Senioren wird gut angenommen."

Dennoch würde sich Zeitler über eine höhere Förderung freuen. Nicht alle Projekte kommen gleich gut an, die Jugend ist schwer zu erreichen. Zusätzliches qualifiziertes Personal würde helfen. Mit der Sanierung der Stadthalle soll auch endliche eine Barrierefreiheit entstehen. Während des Umbaus soll das Mehrgenerationenhaus voraussichtlich im ehemaligen Grundschulgebäude untergebracht werden.

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