(rgr) Seit zwei Jahren arbeiten die Lehrer an der Grund- und Mittelschule Grafenwöhr mit einem Mobiliar, das nach der Generalsanierung im Rahmen der Umsetzung des Konzepts der Lernlandschaften angeschafft wurde. Jetzt war es an der Zeit, ein Zwischenresümee zu ziehen, und weitere Ideen zur Umsetzung einer Lernlandschaft zu finden.
Impulse dafür gab es von Kerstin Menzl und Ludwig Lukas aus der „Lernlandschaft“ zu den Themen „was ist eine Lernlandschaft“ sowie „Umgang mit flexiblen Möbeln und Entwicklung von festen Grundordnungen in den Klassenräumen“. Anhand eines Filmes wurden die zentralen Ideen einer „Lernlandschafts-Schule“ (LLS) vorgestellt. Das Kollegium war aufgefordert, herauszugreifen, was für die eigene Schule wichtig und umsetzbar sein könnte. Daneben wurden Kernanliegen für eine weitere Schulentwicklung herausgearbeitet.
Im zweiten Teil waren die Pädagogen aufgefordert, ihre neuen Dreieckstische, Schultaschenfächer, interaktive Whiteboards und Wandtafeln pädagogisch flexibler zu nutzen und feste Grundordnungen in den Klassenzimmern zu vereinbaren. Ein großes Ziel dieser Flexibilisierung soll sein, dass die Schüler selbstbestimmter ihre Arbeitsplätze und Lernräume nach ihren jeweiligen Bedürfnissen wählen können. Auch Teamarbeit und selbstorganisiertes Lernen kann mithilfe dieser flexiblen Nutzung deutlich unterstützt werden.
Die Lehrer entwickelten in mehreren Klassenräumen neue Ideen für Lernen in „erweiterten Räumen“. Ziel einer Lernlandschaft ist es, wegzukommen von der Vorstellung „Ich und meine Klasse“, hin zum Verständnis „Wir und unsere Schule“. Als Vertreter des Sachaufwandsträgers nahm der Geschäftsleiter der Stadt, Lorenz Kraus, an der Fortbildung teil. Das Kollegium, das sich selbst eine lebendige, lernende Organisation versteht, zeigte an diesem Nachmittag ein großes Engagement und hat für die nächsten Monate die Aufgabe, ihre Kernanliegen und Kernfragen weiterzuverfolgen.


















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