05.07.2021 - 13:13 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Mehrfach-Premiere für Kabarettist Michl Müller: Mit neuem Programm auf der Grafenwöhrer Schönbergbühne

Was man bei der Hausrenovierung alles erleben kann, das erzählt Michl Müller in seinem neuen Programm "Verrückt nach Müller". 200 begeisterte Gäste in der ausverkauften Schönbergbühne danken für den Pointenregen mit fettem Applaus.

Wie ein Fisch im Wasser: Kabarettist Michl Müller fühlt sich bei seinem ersten Auftritt nach einem Dreivierteljahr Corona-Zwangspause pudelwohl.
von Stefan NeidlProfil

Auch ein Profi wird vor Auftritten nervös. So geht es auch Kabarettist Michl Müller, umso mehr weil er wegen des Lockdowns seit September 2020 nicht mehr vor Live-Publikum gestanden ist: "Bei mir geht's immer fünf Minuten vor dem Auftritt mit dem Lampenfieber los." Aber in Grafenwöhr sei er bisher immer nett empfangen worden und die Oberpfälzer seien für ihren Humor bekannt. Und deshalb geriet die Premiere seines neuen Programmes "Verrückt nach Müller" auf der ausverkauften Schönbergbühne zu einem vollen Erfolg.

200 Zuschauer klatschten und lachten zu Müllers Witzen. Dabei folgte er seinem Leitmotiv "Hausrenovierung" und erzählte, was er dabei so erlebt hat. Vom Probeliegen in der Badewanne mit seinem esoterischen Architekten Rudi über allerlei Helfer – genannt "Mörtel, Dübel und Boschhammer" – bis hin zur (erst noch geplanten) Einweihungsparty: Die Pointen saßen. Das Publikum fand sich in der Alltagsthematik wieder und konnte die Komik dabei nachvollziehen: Hat doch jeder schon Ähnliches erlebt. Nach enthusiastischen Zugabe-Rufen sang Müller noch ein Medley vieler Lieder aus seinen bisherigen Programmen.

Der Kabarettist hat in Grafenwöhr ein zweites Zuhause gefunden, kannte die Schönbergbühne bisher aber nur von privaten Besuchen. Umso mehr freute er sich, erstmals dort auftreten zu dürfen. Für seinen ersten Live-Auftritt nach einem Dreivierteljahr konnte er sich keinen schöneren Ort vorstellen: "Wenn man es in Grafenwöhr geschafft hat, schafft man es überall", scherzte er gegen Ende ins Publikum. Und was war nun mit dem Lampenfieber? "Das war wieder da, vielleicht sogar ein bisschen mehr als sonst. Aber es fühlte sich richtig gut an, wieder auf der Bühne zu stehen – genauso wie früher."

Wie ein Fisch im Wasser: Kabarettist Michl Müller fühlt sich bei seinem ersten Auftritt nach einem Dreivierteljahr Corona-Zwangspause pudelwohl.

 

 

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