25.11.2019 - 09:38 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Ministranten in Grafenwöhr: "Wir sind alle Königskinder"

Man muss nicht im Königshaus geboren sein, um König zu sein. Es geht dabei aber nicht nur um das Repräsentieren, sondern darum, sein ganzes Leben in den Dienst der Menschen zu stellen.

Laura Rubner und Teresa Bauer (vorne, von links) werden in die Schar der Grafenwöhrer Ministranten aufgenommen.
von Renate GradlProfil

Am Christkönigtag wurde der Gottesdienst im Zeichen der Krone gefeiert. Gleichzeitig wurden Laura Rubner und Teresa Bauer in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Dies bedeutet für sie, am Altar in einer hervorgehobenen Stellung ihren Dienst zu tun.

"Wer von uns möchte nicht gerne König, der King sein?", meinte Gemeindereferentin Christine Gößl in der Predigt. Seit der Taufe seien wir alle Königskinder. Wir wurden gesalbt, so wie früher die Könige und Propheten, so wie König David. Doch König zu sein, ist kein Zuckerschlecken. Sein ganzes Leben in den Dienst der Menschen zu stellen, sei nicht einfach.

Der Spruch "Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen" weist auf den Dienst der Königskinder hin. Ministranten und Jugendliche hatten dargestellt, dass es normal ist, hinzufallen. Ein Anstoß von außen könne helfen, wieder aufzustehen. Die Krone zu richten, bedeutet: "Sei cool und souverän, so wie ein Herrscher." Weitergehen heißt, Kontakt zu anderen aufzunehmen und sich einzubringen, aufrecht durchs Leben gehen, uns aber auch für die Menschen bücken, die am Boden liegen und ihnen wieder aufhelfen.

Danach fragte Pfarrer Bernhard Müller Laura Rubner und Teresa Bauer, ob sie Ministranten werden und diesen Dienst gewissenhaft übernehmen wollen. Sie sagten auch zu, sich füreinander einzusetzen, wenn einer Hilfe braucht. Danach wurden die neuen Ministranten und die Plaketten, die ihnen Gruppenleiterin Katharina Uhl umhängte, gesegnet.

Der Jugendchor "Sin falta" unter Leitung von Kathrin Groß gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Am Schluss des Gottesdienstes wurden zwei Ministranten, Maximilian und Lukas Specht, verabschiedet. Gößl und Pfarrer Müller dankten ihnen für ihre Dienste.

Der Chor "Sin falta" umrahmt die Ministrantenaufname musikalisch.
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