25.09.2018 - 11:04 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Musikalisches Toben im Gemeindehaus

Draußen tobt der Sturm und drinnen im evangelischen Gemeindehaus die Musiker mit ihren Instrumenten. Bereits zum dritten Mal lautet das Motto: "Aafgspuit wird".

von Renate GradlProfil

Die evangelische Gemeinde Grafenwöhr-Pressath und das Mehrgenerationenhaus Grafenwöhr haben dazu eingeladen. Bereits zum dritten Mal gab es eine entsprechende Resonanz, denn das Gemeindehaus wurde mit Besuchern vollgefüllt. Auch wenn einige Musiker wegen Urlaubs verhindert waren, kamen trotzdem genügend, die für eine großartige Stimmung sorgten.

"Hausherr" Pfarrer Dr. André Fischer begrüßte das Publikum, um sofort in die Rolle des "Oberkellners" zu schlüpfen und servierte Bier, Wein und Brotzeiten, wie Wurstsalt und Obatzten mit Holzofenbrot. Die Hauptrollen lagen aber bei den Musikanten, die von Moderator Reinhold Müller angekündigt wurden. Mit dabei waren Daniela Christl, Philipp Kleber, Georg Laus, Bruno Priemann, Werner Meier, Gerd Retzer, Sandro Weber, Willi Prechtl, Hans Heindl und Gerhard Thurn. Sie stammen aus Oberbibrach, Neuzirkendorf, Kirchenthumbach, Ohrenbach, Vorbach Grafenwöhr und Pressath.

Stimmung brachten die Lieder des "Bergvagabunden", "Die Sterne am Himmel", "Dahoam is dahoam", das "Kufsteinerlied", "Country Roads", "Über den Wolken" und viele mehr. Moderator Reinhold Müller freute sich ganz besonders, dass auch eine Baronin unter den Musikanten war. Als Freifrau Sonja Kreß von Kressenstein aus Nürnberg zur Gitarre griff, um ihre selbst geschriebene Jägerweise zu spielen und zu singen, wurde es im Gemeindehaus ausnahmsweise leise. Bei ihrer Vorstellung meinte die Freifrau: "Mein Blut hat auch eine rote Farbe." Die passionierte Jägerin sang danach "Horido" und sprach die Natur an, mit der die Menschen noch länger leben müssen.

Der Eintritt ins Gemeindehaus war übrigens frei. Aber neben den Erlösen aus Speis und Trank sollten auch Spendengelder für die sanierte Michaelskirche zusammenkommen. Dazu ließ der Moderator zwei Milchkanneln rumgehen. Verschmitzt meinte Müller: "Es soll aber nichts klappern!" Die Einweihung der Kirche ist am kommenden Sonntag.

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