21.05.2019 - 11:36 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Polka, Walzer und Rag

Zum 20. Todestag von Ernst Mosch erinnerte die Musikkapelle Dießfurt bei einem unbeschwerten Nachmittag mit wunderbaren Klängen an den König der Blasmusik.

Die Musikkapelle Dießfurt erinnert mit ihrem Konzert an den König der Blasmusik, Ernst Mosch.
von Autor WHWProfil

Als Garant für gute Blasmusik in der Region erklangen von den Dießfurtern die bekannten Ohrwürmer von Ernst Mosch sowie der Egerländer Musikanten. Dirigent Werner Schreml führte aber nicht nur den Taktstock für seine 26 Musiker. Mit Witz und Charme sowie vielen Anekdoten über Ernst Mosch und sein damaliges Orchester begleitete er das Publikum durch den Nachmittag und überbrückte so Musikpausen. Vor 20 Jahren bei der Trauerfeier von Ernst Mosch regnete es in Strömen, berichtete Schreml. Beim Konzert am vergangenem Sonntag im Grafenwöhrer Jugendheim herrschten fast sommerliche Temperaturen – vermutlich ein Grund, warum einige Plätze im Saal frei blieben.

Mit dem "Egerländer Marsch" wurde die Hommage an den Wegbereiter eines einzigartigen Musikstils und ein unangefochtenes Vorbild für alle Kapellen der Blasmusikszene eröffnet. Es erklangen Polkas und Walzer im klassischen Egerländer Stil zum einfühlsamen Gesang von Sophia Weber, Max Ficker und Werner Schreml. Ein sanftes wie auch emotionales Klangerlebnis zelebrierten die Blasmusikanten mit ihren drei Schlagzeugern. Alles vereinte Tontechniker Willi Adrion am Mischpult zu einem Ohrenschmaus. Bei einem von Schreml arrangierten Medley mit den größten Hits der Egerländer sangen und klatschten die Gäste begeistert mit. Mit dem „Egerländer Tenorhorn Rag“ wurde auch ein Titel der Egerländer Musikanten unter Leitung von Ernst Hutter ins Programm aufgenommen, meisterlich vorgetragen von Werner Schreml. Auch die Herren an der kleinen Trommel bewiesen ihr Können beim „Solotrommler-Marsch“. Stefan Holfelder glänzte als Solist bei der „Löffel-Polka“. Mit dem Titel „Bis bald auf Wiedersehn“ verabschiedete sich die Kapelle vom Publikum, das jedoch noch keinen Abschied nehmen wollte. Die Dießfurter ließen sich nicht lange bitten und setzten mit der „Rosamunde“ und dem Marsch „Alte Kameraden“ als Zugaben einen grandiosen Abschluss des Nachmittags.

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