Schon immer legte die "Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Hubertus 1888 Grafenwöhr" Wert auf moderne Schießstände, sagte Schützenmeister Bernhard Ott zur Begrüßung in der Anlage im Markwinkel. Stetige Erfolge, wie jüngst bei der bayerischen Meisterschaft, geben den Schützen recht. Chronist Monsignore Karl Wohlgut konnte die stets gute Ausstattung der Schützen bestätigen. Er merkte an, dass die Grafenwöhrer "Hubertus-Schützen" die ersten im ganzen süddeutschen Raum waren, die 1952 das Kleinkaliberschießen durch die amerikanische Militärregierung wieder genehmigt bekamen.
Schon längst hat die Elektronik nun Einzug in den Schießsport gehalten, alle Wettkämpfe finden auf Ständen mit elektronischer Trefferanlage statt. Um auch weiterhin optimale Trainingsbedingungen zu haben, wurden nun die Zehn-Meter-Stände für Luftdruckwaffen erneuert. Nicht nur Trefferaufnahme, Computeranzeige, zentrale Aufzeichnung, die komplette Elektrik, sondern auch die Wandverkleidung und Ausstattung des Schießstandes im Keller des Schützenheims wurden erneuert.
Nach dem Abbau der alten Stände geschah die Sanierung mit viel handwerklichem Geschick und großteils in Eigenleistung. Viele Extrastunden leisteten die Schützen, dankte Bernhard Ott und hob insbesondere das Engagement von Verena Schuller und Hubert Ohla hervor. Ott dankte auch der Stadt, die nach dem neuesten Stadtratsbeschluss die Investition von rund 28 000 Euro mit einem 20-prozentigen Zuschuss förderte.
Bürgermeister Edgar Knobloch sprach den Schützen ein großes Kompliment zum Bau der neuen Anlage aus, er lobte die Erfolge und die Eigenleistung. "Hier geschieht was, hier wird etwas getan, dies unterstützen wird gerne", sagte Knobloch. Er zeigte sich sicher, dass die neue Anlage und Technik auch ein Anreiz für die Jugend sei, dem Schießsport nachzugehen. Stadtpfarrer Bernhard Müller spendete den kirchlichen Segen für den Raum und die Menschen sowie für die unfallfreie Nutzung der Anlage. Es solle eine Stätte der Begegnung und des fairen Wettkampfs sein. Der Schützenheimwirt lud im Anschluss im Restaurant Anastasia zur Feier mit einem griechischen Büfett ein.













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