19.08.2019 - 13:24 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Segen für Grafenwöhrer Wolfgangsiedlung

150 Bürger wohnen dem Gottesdienst am Alten Kircherl in Grafenwöhr bei. Der Anlass ist ein freudiger: Die Wolfgangsiedlung feiert 60-jähriges Bestehen.

Pfarrer Gilbert aus Kenia segnet die vom Missionskreis gebundenen Kräuterbuschen.
von Stefan NeidlProfil
Viele Besucher lauschen Willi Dötsch bei seiner Ansprache zum 60-jährigen Bestehen der Wolfgangsiedlung.

Das 60-jährige Bestehen der Siedlergemeinschaft St. Wolfgang wurde mit einem Gottesdienst am frisch sanierten Alten Kircherl gefeiert. Organisator Willi Dötsch freute sich über 150 Bürger, die der Zeremonie beiwohnten. Dabei würdigte er auch die Leistung von Helmut Wächter, Lothar Helfert und Antwon Wittmann, die sich um die Renovierung des Alten Kircherls mitsamt des Weges und der Sandfurthbrücke gekümmert hatten.

Den Gottesdienst leitete Pfarrer Gilbert aus Kenia in Vertretung für Stadtpfarrer Bernhard Müller. Passend zu Maria Himmelfahrt erzählte er von der Mutter Gottes und Vergebung. Er erinnerte daran, wie Maria das Wort Gottes empfangen und dann seinen Sohn geboren habe.

Der Missionskreis um Anita Heßler hatte zudem 160 Kräuterbuschen vorbereitet. Diese wurden bei der Veranstaltung zum Verkauf angeboten. Insgesamt kamen so 505 Euro zusammen, die einem guten Zweck zugeführt werden sollen. Heßler hatte sich auch um das liebevolle Schmücken des Altars gekümmert. Elisabeth Hammermann las Texte über König David und die Verlagerung der Bundeslade, über Opfergaben und die Segnung des Volkes vor. Gilbert segnete anschließend die Kräuterbuschen. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor Sin falta begleitet.

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