12.04.2019 - 10:11 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Siedler stoßen auf Jubiläum an

Im Zeichen des 60-jährigen Vereinsjubiläums steht die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft St. Wolfgang. Höhepunkt ist die Ehrung langjähriger Mitglieder. Doch das soll noch nicht alles sein.

Unser Bild zeigt von links: Gerd Händel, Bürgermeister Edgar Knobloch, Siegfried Einsiedler, Maria Hofmann, Manfred Bauer, Adolf Flor, Markus Walberer, Willi Speckner, Dietmar Hentzschel, Ehrenvorsitzender Georg Schwindl, Werner Stopfer, Christine Wächter, Willi Dötsch, Anton Wittmann, Inge Dötsch und Bezirksvorsitzender Christian Benoist.
von Wilhelm Dötsch Kontakt Profil

Im Hotel „Zur Post“ war der Gastraum voll besetzt, als Vorsitzender Willi Dötsch auf die Anfangsjahre der Siedlergemeinschaft St. Wolfgang zurückblickte und stolz darauf war, dass der Gemeinschaftsgeist bis heute erhalten geblieben ist. Der Zusammenhalt ist trotz der Ausbreitung der einzelnen Baugebiete zum großen Wohnviertel Grafenwöhrs auf eine neue Generation übergesprungen. Das zeigt sich vor allem in der Pflege des vor 41 Jahren errichteten Spielplatzes. Aber auch das jährliche Siedlerfest am 15. August ist immer noch gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres. Erhalten geblieben sind auch die Stammtischrunden sowie die Kegelgruppe. Dötsch erwähnte das Alte Kircherl, das sich seit rund 30 Jahren in der Obhut der Wolfgangsiedler befindet. Nicht mehr zu den jährlichen Veranstaltungen gehören dagegen wegen des Besucherrückgangs der Siedlerball sowie die Weihnachtsfeier und der Nikolaus-Besuch auf dem Spielplatz.

Ins Zentrum der Anstrengungen ist dagegen der Spielplatz gerückt, dessen 40-jähriges Bestehen letztes Jahr groß gefeiert wurde. Dötsch wies darauf hin, dass mit dem Mehrbesuch die Verantwortung gestiegen ist. „Nicht umsonst kümmern sich bei uns gleich drei Spielplatzwarte und im wöchentlichen Rhythmus ein weiteres Vorstandsmitglied um die Sicherheit und Sauberkeit des Spielplatzes“, beschreibt Dötsch den Aufwand. „Aber es macht uns auch ein wenig stolz, wenn unser Spielplatz so gerne besucht wird.“

Zu den weiteren Aufgaben der Gemeinschaft zählt die Pflege des Bolzplatzes beim Bierlohweiher. Wiederaufleben lassen hat zweiter Vorsitzender Werner Stopfer auch die jährlichen Reisen und kleinen Ausflüge. Dötsch dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass die fast genau 250 Mitglieder starke Siedlergemeinschaft St. Wolfgang über die vielen Jahre hinweg ihren guten Ruf erhalten hat.

Dann gingen die Mitglieder zu den Neuwahlen über. Dabei kam es nur zu einer Änderung bei den Beisitzern. Einstimmig wurden in ihren Ämtern bestätigt: Willi Dötsch als Vorsitzender, Werner Stopfer als Stellvertreter, Manfred Bauer als Kassier, Christine Wächter als Schriftführerin, Dietmar Hentzschel, Andreas Kastenmeier, Claudia Kraus, Andreas Markert und Markus Walberer als Beisitzer, Gerd Händel, Nuno Morgado und Friedl Ott als Spielplatzwarte, Inge Dötsch und Anita Speth als Frauenvertreterinnen sowie Josef Brunner und Herbert Hofmann als Revisoren. Ausgeschieden ist Manfred Hofmann, der durch Andreas Kastenmeier ersetzt wird.

Nicht mit Lob sparte Bürgermeister Edgar Knobloch, der auch einen Zuschuss übereichte. „Alles ist top organisiert und funktioniert bestens. Euer Spielplatz und das Siedlerfest sind nicht nur in Grafenwöhr bekannt.“ Ehrenvorsitzender und Gründungsmitglied Georg Schwindl meinte: „Es ist kaum zu glauben, was in den letzten 60 Jahren geschehen ist.“ Er sprach die Entstehung der ersten Häuser 1958 an und ein Jahr später die Gründung der Siedlergemeinschaft im Gasthof Löwen mit circa 20 Mitgliedern. Daraus ist mittlerweile ein neuer Stadtteil entstanden. Voller Stolz dankte der von 1970 bis 1997 als Vorsitzender tätige Schwindl für das immer noch aktive Vereinsleben. Bezirksvorsitzender Christian Benoist gratulierte zum 60-jährigen Jubiläum und überreichte einen Geldbetrag. Er zeigte sich beeindruckt von der Arbeit in der Grafenwöhrer Gemeinschaft.

Das 60-jährige Vereinsjubiläum wird beim Siedlerfest noch einmal groß gefeiert. Der Vorstand hat mit der Planung schon begonnen und bereits die Trommlergruppe Samba Secco sowie die Schenkelzinterer aus Schwarzenbach für Auftritte verpflichtet. Das Fest soll bei hoffentlich wieder schönem Wetter ähnlich ablaufen wie das vorjährige Spielplatzjubiläum.

Info:

Ehrung der Mitglieder

Breiten Raum nahm die Ehrung langjähriger Mitglieder ein. Die Treuezeichen für 40, 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft übergab Bezirksvorsitzender Christian Benoist. „Fast alle haben unendliche Verdienste, weil sie schon viel für die Siedlergemeinschaft geleistet haben“, sagte Dötsch. Treuezeichen für 40 Jahre gab es für: Josef Brunner, Hans Biersack, Siegfried Kammerer, Helmut Mahrla, Anton Nickl, Reinhard Plößner, Theo Schmeilzl, Willi Speckner und Norbert Wurdack; Treuezeichen für 50 Jahre erhielten: Erwin Busch, Siegfried Einsiedler, Adolf Flor, Maria Hofmann, Johanna Schmalzl und Anton Wittmann; Treuezeichen für 60 Jahre gab es für: Pauline Amschler, Katharina Rescher und Georg Schwindl. Für alle hatte der Vorstand neben Urkunden und Anstecknadeln auch Blumen vorbereitet.

Nichts von ihren Auszeichnungen wussten dagegen die Vorstandsmitglieder: Gerd Händel, Dietmar Hentzschel, Manfred Hofmann und Markus Walberer erhielten die Ehrenzeichen in Bronze; Manfred Bauer, Inge Dötsch, Herbert Hofmann und Werner Stopfer die Ehrenzeichen in Silber; Willi Dötsch und Christine Wächter die Ehrenzeichen in Gold. Abschließend bedankte sich Dötsch beim ausgeschiedenen Vorstandsmitglied Manfred Hofmann und überreichte ein kleines Präsent.

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