12.03.2019 - 13:54 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Sparsamer "Tausendsassa" geht

Fast 35 Jahre lang lenkte Helmut Amschler die Geschicke der Stadt und der Stadtwerke. Doch damit ist nun Schluss.

Helmut Amschler (Mitte) geht in den Ruhestand. Bürgermeister Edgar Knobloch (links) und Amschlers Nachfolger als Vorstand der Stadtwerke, Frank Neubauer (rechts), bedanken sich bei ihm für seine Arbeit.
von Renate GradlProfil

Bürgermeister Edgar Knobloch bezeichnete Helmut Amschler als "Tausendsassa", der immer darauf bedacht war, Geld für die Stadt einzusparen. Knobloch blickte auf den "Sparkurs der Stadt" zurück und erinnerte an den Auftritt Amschlers im Schottenrock bei der Vorlage des Haushaltsetats im Jahr 2000, als er als Kämmerer bei der Stadt tätig war. Am 1. April 2000 wurden schließlich die Stadtwerke gegründet, die Amschler ab 2005 leitete. Im Februar 2009 kamen die "NEW" (Neue Energien West) dazu, die er finanziell betreute. Nebenbei hatte er zum Teil auch den Stadtbaumeister ersetzt. "Es war immer eine anerkennenswerte und große Leistung, die du für die Stadt erbracht hast", lobte Knobloch, als er Amschler in den Ruhestand verabschiedete.

Auch bewies Amschler laut dem Bürgermeister Verhandlungsgeschick mit den Amerikanern. Im Namen der Verwaltungsräte sprach er seinen Dank aus. Erwähnt wurden auch die Berichte, die Amschler für den "Neuen Tag" geschrieben hat.

"Die Stadtwerke stehen solide da", weiß Amschlers Nachfolger, Frank Neubauer, die Leistung des Grafenwöhrers zu schätzen. Für die Kollegen habe Amschler stets ein offenes Ohr gehabt. "Du bist keinen einfachen Weg gegangen und hast doch deine Ziele erreicht. Ich ziehe meinen Hut vor dieser großen Leistung", sagte Neubauer.

Bei seiner Verabschiedung betonte Amschler: "Ich bin froh und glücklich, dass ich den Bürgern meiner Heimatstadt knapp 35 Jahre dienen durfte; zuletzt durch meine Tätigkeit bei den Stadtwerken und der WBG GmbH. Besonders freut mich das Vertrauen des Stadt- und Verwaltungsrates, der mir die Finanzen der Stadt und später die Leitung der Stadtwerke anvertraut hat." Er bedankte sich bei seinem motivierten, treuen und loyalen Team, das immer hervorragend mitgearbeitet hat. Seinem Nachfolger Frank Neubauer überreichte er einen symbolischen Schlüssel und wünschte ihm eine glückliche Hand am Steuer des "Schiffes Stadtwerke" und der WBG, die er manchmal auch durch stürmische See werde leiten müssen.

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