Grafenwöhr
28.08.2019 - 10:21 Uhr

Sprachbarrieren überwinden

Das war ein Mix der Kulturen: Insgesamt 48 Mädchen und Jungen zwischen 13 und 17 Jahren aus vier Nationen trafen sich zur Jugendbegegnung im Grafenwöhrer St. Michaels-Werk.

An der diesjährigen Jugendbegegnung nehmen Heranwachsende aus Deutschland, Frankreich, Polen und Tschechien teil. Bild: exb
An der diesjährigen Jugendbegegnung nehmen Heranwachsende aus Deutschland, Frankreich, Polen und Tschechien teil.

Seit 1992 kommen jährlich Jugendliche aus Weidenberg (Deutschland), Plouhinec (Frankreich), Smrsovska (Tschechien) und Juchnowiec (Polen) zu einer Jugendbegegnung der Gemeindepartnerschaften der Gemeinde Weidenberg zusammen. Im Wechsel richtet einer der Partner diese Zusammenkunft aus. Diesmal übernahm das St.-Michaels-Werk für Weidenberg die Organisation.

Der Höhepunkte war für die Teilnehmer dabei vor allem, dass die Themen „Wie wichtig ist Europa für uns“ und „Wie ist die Ausbildung in den einzelnen Ländern aufgebaut“ in fünf Sprachen ausgearbeitet worden war. Diese wurden in international gemischten Gruppen erstellt und präsentiert. Die Jugendlichen verständigten sich dabei hauptsächlich in englischer Sprache, wobei sie sich nach kurzer Zeit auch auf Deutsch, Französisch, Tschechisch und Polnisch unterhielten.

Bei einer Stadtführung in Grafenwöhr und beim Besuch des Militärmuseums sowie Dokumentationszentrums in Nürnberg bekamen die Teilnehmer auch kulturelle Einblicke. In der Brauerei Maisel in Bayreuth erfuhren sie außerdem einiges über die Geschichte des Bierbrauens. Auch der Klettergarten in Betzenstein, die Kartbahn in Oberwarmensteinach und die Sommerrodelbahn in Pottenstein standen auf dem Programm. Beim Bowling vertieften sich die bereits entstandenen Freundschaften noch mehr. Viel Vergnügen hatten die Jugendlichen auch im Palm Beach in Nürnberg.

Untergebracht waren die Teilnehmer und ihre acht Betreuer im Internat des St. Michaels-Werks. Organisator und Leiter der Jugendbegegnung Tassilo Heimberg, geschäftsführender Vorstand des St. Michaels-Werks zog am Ende ein positives Resümee. Alle Teilnehmer waren begeistert von der diesjährigen Jugendbegegnung und wollen auch nächstes Jahr wieder teilnehmen.

 
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