Grafenwöhr
28.07.2019 - 10:46 Uhr

Stadt pflegt Verkehrsinsel in Eigenregie

Denkmäler sind ausgeschlossen. Auch Bäume haben keinen Platz auf der Verkehrsinsel des neuen Kreisverkehrs der B 299 in Höhe der Zufahrtsstraße zum Tor 6 der US-Army und zum Gewerbegebiet des Gründerzentrums.

Diese Bedingungen stellt das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach in einem Vereinbarungsentwurf zur Gestaltung der Kreisverkehrsinsel durch die Stadt. Wird damit ein überdimensionaler Elvis Presley oder ein Wasserturm im Kleinformat ausgeschlossen? Jedenfalls sorgen sich die Straßenbauer um die Sichtverhältnisse des Kreisverkehrs. So dürfen sich Bepflanzungen nicht ungünstig auf den Verkehr auswirken und Fahrzeuge nicht gefährden, heißt es im Vereinbarungsentwurf, über den der Stadtrat in öffentlicher Sitzung diskutierte. Auch „monumentale Bauten“ sind kein Thema, weil die Behörde auf der Mittelinsel feste Einbauten und großformatige Steinaufbauten untersagt. Dennoch erklärte sich das Gremium bereit, zu den Bedingungen des Bauamtes die Grüngestaltung und die Pflege der zirka 700 Quadratmeter großen Verkehrsinsel zu übernehmen.

"Tanzen für den guten Zweck" heißt es beim Wiener Rotkreuzball am 22. November. Eingeladen ist auch die Stadt Grafenwöhr, teilte Bürgermeister Edgar Knobloch im Informationsteil dem Stadtrat mit. Hintergrund der Einladung ist die Partnerschaft mit der Marktgemeinde Grafenwörth in Niederösterreich.

Als Eilbeschluss gab der Bürgermeister eine Anordnung zu Grabenräumungen des Wasserzweckverbandes 3. Ordnung bekannt. Im Mittelpunkt stehen Grabensäuberungen des Kollermühlgrabens, im Bereich der Seilerwiesen und in Richtung Gössenreuth.

 
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