07.11.2019 - 09:11 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Stadthalle Grafenwöhr: Barrierefreier Zugang und Fahrstuhl geplant

Die Sanierung der Stadthalle beschäftigt erneut den Grafenwöhrer Bauausschuss. Der Plan beinhaltet einige Änderungen, die das Gremium nun bestätigen muss.

Die Garagen an der Westseite der Grafenwöhrer Stadthalle müssen einem barrierefreien Zugang mit Rampe weichen.
von Stefan NeidlProfil

Der Bauausschuss nahm Aktualisierungen am Plan zur Generalsanierung der Stadthalle ab. Ein barrierefreier Zugang ist an der Westseite über einer Rampe möglich. Dort wird auch eine extra Umkleidekabine entstehen. Der Fahrstuhl soll im Treppenhaus mit momentaner Wendeltreppe seinen Platz finden. In den Keller kann der Lift künftig nicht fahren. Die Türen werden nicht wie ursprünglich geplant an der Hallenseite sein, sondern direkt zum neu geplanten Foyer hin öffnen. Das gemeindliche Einvernehmen wurde dafür einstimmig erteilt.

Auch die Erweiterung des Heimatmuseums stand auf der Tagesordnung. So sind die Pläne vom 8. April, den Innenhof umzubauen und das Foyer zu erweitern, mit dem Denkmalpfleger besprochen und abgesegnet worden. Der Innenbereich soll um 63,93 Quadratmeter wachsen und Platz für Ausstellungen sowie Vorträge bieten.

Weil Trennwände un Eingangstür wegfallen, äußerte Gerald Morgenstern (CSU) Bedenken wegen des Windzugs von der Eingangstür: "In den hinteren Reihen will keiner sitzen." Er würde gerne eine der Eingangstüren als Windfang behalten, auch wenn Architekt und Heimatverein diese entfernen wollen. Thomas Weiß (SPD) stimmte einer weiteren Prüfung zu, "bevor wir jetzt was rausreißen und dann wieder einbauen müssen". Bei einer Gegenstimme erteilte der Stadtrat das gemeindliche Einvernehmen.

Info:

Kulturlandschaft erhalten und Creußenaue ausbaggern

Helmut Wächter (SPD) erkundigte sich in der Sitzung des Bauausschusses nach dem Hochwasserschutz in Gössenreuth. Dieser sei laut Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt und keine große Sache. Das Amt solle nochmals wegen der Creußenaue kontaktiert werden. Josef Neubauer (CSU) war der Meinung, in Gmünd werde der Fluss immer mehr zur "Kloake" und wünscht sich ein Ausbaggern, um die Kulturlandschaft zu erhalten.Dies sei so versprochen worden. Knobloch entgegnete, dass das Amt für ländliche Entwicklung dafür zuständig sei und er dieses anschreiben werde. (sne)

Die Creußen in Gmünd werde immer mehr zur "Kloake", meint Josef Neubauer (CSU). Er schlägt deshalb vor, den Fluss auszubaggern.
Die Creußen in Gmünd werde immer mehr zur "Kloake", meint Josef Neubauer (CSU). Er schlägt deshalb vor, den Fluss auszubaggern.

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