Grafenwöhr
25.05.2018 - 15:06 Uhr

Stadtratssitzung Grafenwöhr

Das Nadelöhr Thumbachstraße in Höhe des Norma-Marktes war Gegenstand einer Debatte im Stadtrat. Der Idee einer Einbahnstraßenregelung, bereits in einer Finanzausschusssitzung andiskutiert,  erteilten die Ratsmitglieder unter der gegebenen Situation eine Absage. Geprüft werden soll nun ein Grunderwerb in Höhe der Norma, um die Voraussetzungen  zur Verbreiterung des nördlichen Astes der Thumbachstraße zu schaffen. Dotzauer, Robert [DO] (FAM.DOTZAUER@GMX.DE)
Das Nadelöhr Thumbachstraße in Höhe des Norma-Marktes war Gegenstand einer Debatte im Stadtrat. Der Idee einer Einbahnstraßenregelung, bereits in einer Finanzausschusssitzung andiskutiert, erteilten die Ratsmitglieder unter der gegebenen Situation eine Absage. Geprüft werden soll nun ein Grunderwerb in Höhe der Norma, um die Voraussetzungen zur Verbreiterung des nördlichen Astes der Thumbachstraße zu schaffen.

Noch gibt es keine Meinungsäußerungen der Anlieger. Doch die Bedenken-Sammlung im Rathaus und Meinungsäußerungen von Stadträten lassen eine Neuregelung des Verkehrs in der Thumbachstraße in weite Ferne rücken. Den Tagesordnungspunkt eröffnete Bürgermeister Edgar Knobloch mit Informationen über einen Ortstermin der Stadt mit den Behördenvertretern. Der Rathauschef berichtete von einem grundsätzlichen Einverständnis der Vertreter des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach, des Landratsamtes, des Verkehrssachbearbeiters der Polizeiinspektion Neustadt/WN und der Regionalbus-Linie Weiden.

Dennoch wirft die angedachte Einbahnstraßen-Regelung mit einer Zufahrt entlang des Norma-Marktes in Richtung Michaelswerk (nördlicher Ast) und in der Gegenrichtung vom Bauhof kommend in Richtung Stadtapotheke -B 299 (südlicher Ast) Fragen auf. Besonders die An- und Abfahrt für den Lieferbetrieb des Norma-Markes erweist sich als schwierig händelbar. Der enge Radius an der Straßengabelung der Thumbachstraße erlaubt keine Wendemanöver für Lkws mit Anhänger. Der Lieferverkehr für Sattelzüge zur Norma müsse deshalb den langen Umweg durch Siedlungsgebiete zum Beispiel über die Rosenhofer Straße nehmen oder eine Wendemöglichkeit im Bauhof suchen, zitierte der Bürgermeister Meinungsäußerungen von Fahrern des Norma-Lieferservice. Edgar Knobloch verwies ferner auf den Verlust eines Parkplatzes vor der Stadt-Apotheke. Auch die betroffenen Anlieger müssten noch in den Entscheidungsprozess einbezogen werden, bemerkte der Bürgermeister.

Die Begeisterung für eine vermeintlich gute Idee hielt sich deshalb in der Stadtratssitzung in engen Grenzen. Jedenfalls betrachteten in der Diskussion einige Stadträte den Vorschlag der Einbahnstraßen-Regelung unter den gegebenen Umständen als Unding. „Die Straße wird mit einer Einbahnregelung weder breiter noch leistungsfähiger und auch der Verkehr wird nicht weniger“, urteilte Thomas Schopf. Der FW-Stadtrat sah deshalb keine Notwendigkeit, am Status quo etwas zu verändern. Zudem befürchtete Schopf vermehrte Verkehrsbewegungen in den Siedlungen. Gerald Morgenstern sah „Knackpunkte“ in Höhe der Stadtapotheke vor der Ausfahrt in die Neue Amberger Straße, zum Beispiel bei Einsätzen der Feuerwehr und im Parkverhalten in Höhe einer Kfz-Werkstätte. Als Alternative und Voraussetzung für eine Einbahnstraßen-Regelung schlug Morgenstern eine Borsteinabsenkung in Höhe der Norma vor, um für die Kraftfahrer auf der engen Fahrbahn im Bedarfsfall Ausweichmöglichkeiten zu schaffen. Dieser Idee widersprach Thomas Schopf. „Ohne Bordstein sind die Fußgänger gefährdet“, argumentierte er.

Mehr Nach- als Vorteile entdeckte auch Thomas Weiß. Der SPD-Sprecher sah vor allem ein Übel im Parkverhalten einiger Verkehrsteilnehmer. „Besonders die Verkehrsbehinderungen in Höhe der Autowerkstatt müssen ein Ende haben“. Auch Klaus Schmitsdorf wollte sich mit einer Verkehrsneuregelung nicht anfreunden. „Das war die Idee von Schreibtischtätern“, beklagte sich der Stadtrat der Linken. Helmuth Wächter stellte Überlegungen zu einer Fahrbahnerweiterung in Höhe des Lebensmittel-Discounters an. Der Ex-Bürgermeister schlug Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer vor, um Teile der Grünfläche zwischen Straße und Norma-Markt zu erwerben. Letztlich standen nur noch die Vorschläge von Gerald Morgenstern und Helmuth Wächter zur Diskussion. Das Gremium einigte sich über einen Auftrag an die Verwaltung, mit dem Norma-Grundstückseigentümer in Verhandlungen zum Erwerb eines Grundstücksstreifens im nördlichen Teil der Thumbachstraße zu treten.

Das Nadelöhr Thumbachstraße in Höhe des Norma-Marktes war Gegenstand einer Debatte im Stadtrat. Der Idee einer Einbahnstraßenregelung, bereits in einer Finanzausschusssitzung andiskutiert,  erteilten die Ratsmitglieder unter der gegebenen Situation eine Absage. Geprüft werden soll nun ein Grunderwerb in Höhe der Norma, um die Voraussetzungen  zur Verbreiterung des nördlichen Astes der Thumbachstraße zu schaffen. Dotzauer, Robert [DO] (<a href=FAM.DOTZAUER[at]GMX[dot]DE)" title="" width="805" height="453" loading="lazy" decoding="async" class="img-responsive"/>
Das Nadelöhr Thumbachstraße in Höhe des Norma-Marktes war Gegenstand einer Debatte im Stadtrat. Der Idee einer Einbahnstraßenregelung, bereits in einer Finanzausschusssitzung andiskutiert, erteilten die Ratsmitglieder unter der gegebenen Situation eine Absage. Geprüft werden soll nun ein Grunderwerb in Höhe der Norma, um die Voraussetzungen zur Verbreiterung des nördlichen Astes der Thumbachstraße zu schaffen.
Das Nadelöhr Thumbachstraße in Höhe des Norma-Marktes war Gegenstand einer Debatte im Stadtrat. Der Idee einer Einbahnstraßenregelung, bereits in einer Finanzausschusssitzung andiskutiert,  erteilten die Ratsmitglieder unter der gegebenen Situation eine Absage. Geprüft werden soll nun ein Grunderwerb in Höhe der Norma, um die Voraussetzungen  zur Verbreiterung des nördlichen Astes der Thumbachstraße zu schaffen. Dotzauer, Robert [DO] (<a href=FAM.DOTZAUER[at]GMX[dot]DE)" title="" width="805" height="453" loading="lazy" decoding="async" class="img-responsive"/>
Das Nadelöhr Thumbachstraße in Höhe des Norma-Marktes war Gegenstand einer Debatte im Stadtrat. Der Idee einer Einbahnstraßenregelung, bereits in einer Finanzausschusssitzung andiskutiert, erteilten die Ratsmitglieder unter der gegebenen Situation eine Absage. Geprüft werden soll nun ein Grunderwerb in Höhe der Norma, um die Voraussetzungen zur Verbreiterung des nördlichen Astes der Thumbachstraße zu schaffen.
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.