Ob es darum geht, das Zimmer aufzuräumen, oder darum, abends ins Bett zu gehen - oft gibt es "Kämpfe" zwischen Eltern und Kindern. Regeln und Grenzen können dabei helfen und sind wichtig. Das ist die Kernaussage eines Vortrags, zu dem die Leiterin der katholischen Kindertagesstätte St. Theresia, Martina Müller, nun einige Mütter und Väter begrüßte. Über das Thema "Kindern Grenzen setzen" referierte Diplom-Pädagogin Christine Reichl-Heller aus Sulzbach-Rosenberg. Zum Einstieg reichte diese ein paar Duftfläschchen herum, damit die Eltern "Energie tanken" können, die sie oftmals bei der Erziehung ihrer Kinder brauchen können.
"Das Grenzensetzen ist wichtig. Aber es sollten keine Verbotsschilder sein, sondern Wegweiser", erklärte Reichl-Heller. Die Worte der Eltern richteten sich nicht gegen das Kind, sondern gegen das Tun des Kindes. Die Eltern sollten ganz klar sagen: "Ich hab dich lieb, aber dein Verhalten ärgert mich!" Das Grenzensetzen sei eine Kontaktaufnahme auf Augenhöhe. Es sollte kurz formuliert werden, was nicht in Ordnung war. Verhängnisvoll könnten Drohungen sein. Auch wenn die Ankündigung einer Konsequenz wichtig sei. Diese sollte dann auch durchgezogen werden. Möglich sei auch das Schließen von Verträgen. Man könne gemeinsam mit dem Kind überlegen und vereinbaren, wie etwas gemacht wird. Damit die Kinder Vater und Mutter nicht gegeneinander ausspielen können, sollten diese viel miteinander reden. Die Kinder bräuchten den "Fels in der Brandung" - ein Art "standhafte Elternliebe".














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