Michael Wagner vom Ingenieurbüro Schultes war beim Ortstermin zugegen und hinterfragte, wie weit die Martin-Luther-Straße in die Bauplanung einbezogen werden solle. Auch Pfarrer André Fischer erschien bei dem Besichtigungstermin, um den Teilnehmern die bereits renovierte Michaelskirche und Umgebung zu zeigen. Rasenfläche und Parkplatz stehen kurz vor dem Umbau.
Im Zuge der Maßnahme wurde auch eine Sanierung der Martin-Luther-Straße diskutiert worden. Der Weg wird oft als Ausweichroute für Lastwagen, die an der Lagerwache 1 in einer Sackgasse landen, genutzt. Der Belag ist dementsprechend strapaziert. Zwar sieht der momentane Teer noch passabel aus, dies liegt aber an einem oberflächlichen neuen Überzug und sagt nichts über dessen Substanz aus.
Einigkeit herrschte unter den Stadträten, dass der Bereich vor dem Kirchengelände unbedingt erneuert werden muss - auch, um den Platz aufzuwerten. Als Alternativen diskutierten die Mitglieder darüber, die Straße bis zur Einmündung der Kolpingstraße auszuweiten oder eine komplette Maßnahme an der Straße hinunter bis zum Alten Weg. Ein Problem dabei sind aber die in den 60er Jahren gebauten Kanäle. Die unter der Oberfläche verlaufenden Tunnel sind sanierungsbedürftig und müssen deshalb erneuert werden. Einigkeit herrschte, dass diese Kanäle genau geprüft werden sollten, bevor über einen weiteren Plan entschieden werden kann.
Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) fand es zudem bedenklich, dass die Fördergelder nicht für den vollen Umfang beantragt wurden und eine Bewilligung in dieser Größenordnung fraglich ist. Die Finanzplanung der Stadt sah außerdem keine komplette Sanierung vor und würde diese strapazieren. Im der anschließenden Bauausschusssitzung wurden zwei Beschlüsse gefasst, die Modernisierung der Martin-Luther-Straße in zwei Phasen anzugehen.
Das Gremium entschied einstimmig, zunächst nur rund um das evangelischen Gemeindegelände zu renovieren, anschließend soll die Planung - mit einer Gegenstimme - auf die komplette Straße ausgedehnt werden. Der Kauf des Telekomareals dagegen scheiterte an den Bedingungen des Telekommunikationsunternehmens.
In Weiherhammer soll das alte Edeka-Gebäude ausgebaut und zu einem Norma-Supermarkt umfunktioniert werden. Die Kenntnisnahme erfolgte ohne Bedenken.
Das Gebäude 521 im Truppenübungsplatz gehört der Lagerfeuerwehr und soll modernisiert werden. Die Mitglieder des Bauausschusses wurden nun davon in Kentnnis gesetzt, dass die Kraft-, Ruhe- und Schlafräume auf den neuesten Stand gebracht werden.













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