19.09.2018 - 08:21 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Trauer um Hans Gugel

Der Grafenwöhrer Metzgermeister ist in der Nacht zum 25. August friedlich eingeschlafen. Am Samstag wird er beigesetzt.

Hans Gugel.
von Autor MORProfil

Das Herz des Unternehmers und Metzgermeisters Hans Gugel schlägt nicht mehr. Geschwächt durch seine Krankheit schlief er in der Nacht zum 25. August zu Hause friedlich ein. Am Samstag um 11 Uhr wird seine Urne auf dem Friedhof in Grafenwöhr zu Grabe getragen.

Ende Juni feierte Hans Gugel mit seiner Familie, der Belegschaft, Geschäftspartnern, Vereinen und Freunden noch groß seinen 80. Geburtstag und genoss die Gesellschaft seiner Gäste. Dies schien ihm ein großes Bedürfnis gewesen zu sein, in den folgenden Wochen schwanden seine Kräfte zunehmend. „Er war ein starker Mensch, der nicht gelitten hat“, lässt seine Familie wissen. Um Hans Gugel trauern seine Frau Helga mit den Töchtern Beatrix und Hannelore und sein über alles geliebter Enkel Alexander. Die Belegschaft des größten Grafenwöhrer Privatbetriebs verliert einen geschätzten und beliebten Chef.   

1960 kam der gebürtige Nürnberger nach Grafenwöhr und baute den Betrieb in der Bahnhofstraße zum heutigen Unternehmen auf. Unterstützt wurde er dabei von seiner Familie und seinen Mitarbeitern. Mit viel Fleiß, Mut und Unternehmergeist sowie den richtigen Rezepturen, die den Schinken- und Wurstspezialitäten von Hans Gugel auch unzählige Auszeichnungen und europaweite Bekanntheit brachten, entwickelte sich die H. Gugel GmbH zum Vorzeigebetrieb. Nach mehreren Um- und Anbauten und Modernisierungen ist der Metzgereifachbetrieb mit rund 180 Angestellten in Grafenwöhr der größte, private Arbeitgeber in Grafenwöhr. Wenig Zeit blieb Hans Gugel während all seiner Arbeitsjahre für die Freizeit, nur bedingt konnte er seinem Hobby dem Golfspiel nachkommen, er schätzte Besuche beim Zoigl und die Gesellschaft mit Freunden.

Gönnerhaft und fördernd zeigte sich der Unternehmer auch stets gegenüber den Grafenwöhrer Vereinen. So war er unter anderem Mitglied in der CSU, bei der Sportvereinigung TUS/DJK, der Feuerwehr und dem Heimatverein. Sein gönnerhaftes Wirken beweist auch der Wunsch, dass auf Blumen und Kränze verzichtet werden soll, dafür wird um Spenden für die Feuerwehr gebeten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.