Die Gewerkschaft Verdi hat nach einem Streiktag in Nordbayern eine positive Bilanz gezogen. Darüber informiert die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung. Hunderte Zivilbeschäftigte der US-Army in Mittelfranken und der Oberpfalz beteiligten sich an den Aktionen, die in Hohenfels, Ansbach und Grafenwöhr stattfanden. Laut Verdi-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner war der Streik ein starkes Zeichen vor den anstehenden Tarifverhandlungen.
„Ihr übt euer Streikrecht aus, damit die Arbeitgeber eure Sorgen ernst nehmen“, sagte Verdi-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner zu den Streikenden in Grafenwöhr. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung von zwei Euro pro Stunde für alle Beschäftigten und Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
In der zweiten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber laut Pressemitteilung zunächst ein Angebot von 1,5 Prozent auf zwölf Monate vorgelegt, das später auf 2 Prozent bei mindestens 65 Euro erhöht wurde, plus einer Zulage für Feuerwehrleute von 5 Euro pro Schicht. Trotz vielversprechender Diskussionen kam es zu keinen weiteren Zugeständnissen, wie Kathrin Birner bedauert. „Gerade in unsicheren Zeiten haben die Beschäftigten Klarheit und Stabilität verdient“, so Birner weiter.
Unter dem Motto „Solidarität geht nicht in Rente“ ermutigte Verdi-Seniorenvertreter Manfred Haberzeth die Streikenden: „Es lohnt sich, sich gemeinsam für höhere Löhne und für eine Sicherung unseres Sozialstaates einzusetzen – davon haben Jung und Alt etwas, davon lebt unsere Gesellschaft.“
Diese Meldung basiert auf Informationen der Gewerkschaft ver.di und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













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