19.11.2020 - 11:38 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

"Zauberrose" erinnert an die heilige Elisabeth

Wer Elisabeth heißt, durfte Namenstag feiern. Dieser erinnert an die heilige Elisabeth von Thüringen, die sich um Not leidende Menschen gekümmert hat. Eine Legende erzählt auch von einem Rosenwunder.

Ein kleines Rosenwunder können auch die Kinder erleben, wenn sie basteln.
von Renate GradlProfil

Ein kleines Rosenwunder können auch Kinder erleben, wenn sie basteln. Andrea Zeller, Pastoralpraktikantin in der Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit, hatte die Idee zu einer "Zauberrose".

"Eine Legende erzählt, dass Elisabeth oft Essen aus der Burg zu den armen Menschen vor den Burgtoren brachte. Einmal war sie wieder mit einem Korb voller Brot unterwegs zu den Menschen in der Stadt, als sie ihren Mann Ludwig und einige andere Männer traf. Diese wollten wissen, ob sie denn schon wieder Essen aus der Burg davonträgt.

Doch Elisabeth antwortete, dass im Korb nur Rosen sind. Und als sie in den Korb schauten, waren darin wirklich nur Rosen. Gott hatte also Elisabeth nicht im Stich gelassen, damit sie den armen Menschen weiterhin helfen konnte", erklärt Zeller.

Die Anleitung für die "Zauberrose" ist auf der Homepage der Pfarrei zu finden unter www.pfarrei-hl-dreifaltigkeit.de/pfarrei/fuer-kinder/. Die Mädchen und Buben können die Rose zunächst ausmalen. Danach wird sie Rose an der durchgezogenen Linie ausgeschnitten, auch zwischen den Blütenblättern. Die gestrichelten Linien werden dann zur Mitte hin gefaltet.

Wenn man die Papierrose in eine flache Schüssel mit Wasser legt, blüht sie quasi auf. Kinder und auch Erwachsene können sich natürlich auch Gedanken machen, wie sie anderen helfen können, und dies dann auch umsetzen.

Ein kleines Rosenwunder können auch die Kinder erleben, wenn sie basteln.
Hintergrund:

Für Kranke, Arme und Kinder

Elisabeth wird im Jahr 1207 als ungarische Königstochter geboren. Mit vier Jahren kommt sie auf die Wartburg nach Eisenach. Später heiratet sie den Landgrafen Ludwig.

Elisabeth lebt mit ihrer Familie auf der Burg. Trotzdem erkennt sie die große Not der Menschen in der Stadt und hilft den Kranken, Armen und Kindern. Die Botschaft Jesu ist ihr sehr wichtig. Sie gründet ein Krankenhaus und pflegt bis zu ihrem eigenen Tod kranke Menschen. Ihr Namenstag ist der 19. November.

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