Im Ernstfall richtig handeln

Die Schulbank drückten die Aktiven der Feuerwehr einen Abend lang, um ihr Wissen über akute Erkrankungen aufzufrischen. Mit BRK-Bereitschaftsleiter Sven Lehner hatten sie dabei den richtigen Fachmann.

Ein lehrreicher Abend für die Floriansjünger. Auf dem Bild Vorsitzender Thomas Hanauer, BRK-Bereitschaftsleiter Sven Lehner und zweite Kommandantin Julia Götzl.
von Jochen NeumannProfil

Um im Ernstfall richtig zu handeln, ist ein Wissen über akute Erkrankungen und Bewusstseinsstörungen erforderlich. Das holte sich die Feuerwehr beim Vortrag mit BRK-Bereitschaftsleiter Sven Lehner im Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses.

Lehner ging unter anderem auf Krampfanfälle, Herzinfarkt, Schlaganfall, Hitzschlag und Unterkühlung ein. „Die Kameraden müssen die Symptome hierfür richtig deuten können, um entsprechende Erste- Hilfe-Maßnahmen einleiten zu können“, stellte er fest. „Denn egal ob im Einsatz, auf einem Vereinsfest oder im privaten Bereich, passieren kann immer etwas.“

Neben den Notfällen und den erforderlichen Maßnahmen beim Ernstfall stellte der Bereitschaftsleiter die sogenannte „Notfalldose“ vor. „Sie ist für den häuslichen Gebrauch gedacht und beim Roten Kreuz oder in den Apotheken erhältlich.“ Wie er ausführte, werden in der Dose wichtige Informationen wie persönliche Daten, Unverträglichkeiten oder Medikamentenpläne von den Hausbewohnern hinterlegt, so dass der Rettungsdienst im Notfall alle wichtigen Informationen hat. „Und der beste Aufbewahrungsort für die Dose ist der Kühlschrank, denn den findet jede Rettungskraft.“

„Mittlerweile können auch in beinahe jedem Smartphone Notfallpässe hinterlegt werden, die auch ohne die Eingabe eines PIN‘s im Notfall angerufen werden können“, informierte Lehner. Für den sehr informativen Vortrag bedankte sich zweite Kommandantin Julia Götzl beim Referenten.

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