Schlamm, Kirwabier und viel Gaudi

Burschenverein „Gemütlichkeit“ Groschlattengrün bietet am Kirchweihsonntag wieder ein ungewöhnliches Spektakel.

Zehnmal mussten sich die Teilnehmer um die eigene Achse drehen.
von Josef RosnerProfil

Sonniges Herbstwetter bot am Sonntag beste Bedingungen bei der traditionellen Kirwagaudi des Burschenvereins „Gemütlichkeit“. Weit mehr als 100 Zuschauer verfolgten das Spektakel am Dorfweiher. Die Burschen hatten einen Parcours mit mehreren Stationen zu bewältigen, Burschenvorsitzender Stefan Böx übernahm die Moderation. Zunächst galt es, einen abgelassenen Fischteich zu durchqueren, wobei sich die Teilnehmer förmlich im Schlamm suhlten. Im Anschluss mussten sie sich zehnmal im Kreis drehen: Dabei war es nicht überraschend, dass so mancher auf die Nase fiel. Dann musste ein Kirwa-Bier möglichst in einem Zug geleert werden. Doch damit nicht genug. In einem leeren Wasserfass mussten die Teilnehmer mehrere Meter hüpfend zurücklegen, ehe sie sich auf eine durchnässte Plane schmeißen und das Ziel passieren konnten. Beifall der Zuschauer motivierte die Burschen zum Durchhalten, immer wieder erklang der Spruch „Wer hout Kirwa? Mir hom Kirwa." Nach dem Spaß-Wettbewerb wurde dank des spätsommerlichen Wetters im Freien noch länger gefeiert.

Zu durchqueren gab es einen abgelassenen Fischteich.
Als Herausforderung entpuppte sich das Tonnenhüpfen.
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