Großenfalzer Dorfkirwa aus- und gleich wieder eingegraben

Um nach den langen Vorbereitungen und der Absage wenigstens etwas von der Kirwa zu spüren trafen sich die Großenfalzer Paare auf der leeren Festwiese.
von Anton FenkProfil

Das erste kleine Jubiläum im jungen Dasein der Großenfalzer Dorfkirwa schien greifbar nah. Auf die ersten vier Brauchtumsfeste vor den nordwestlichen Toren Sulzbachs sollte am kommende Wochenende die fünfte Auflage folgen. Rechtzeitig gingen die Kirwaleit' um Timo Rubenbauer daran, alles zu organisieren, was dazugehört: Musikgruppen, Wirt, Essen, Baum und Tanzproben. Aber dann kam Corona, trübte die Stimmung ein und löschte Mitte Mai auch den letzten Funken Hoffnung aus. Um nach dem Wechselbad der Vorfreude, des Bangens und der endgültigen Absage wenigstens ein bisschen Kirwa-Gefühl zu spüren, trafen sich die Großenfalzer Paare auf der leeren Festwiese. Natürlich mit dem nötigen Abstand und Mundschutz, gruben sie die fünfte Dorfkirwa aus und auch gleich wieder ein. Dazwischen gab's immerhin ein gegenseitiges Zuprosten. Sabrina Tillmann und Julian Pilhofer bleiben als Oberkirwapaar gleich zwei Jahre im Amt. Sie und ihre Mitstreiter haben sich geschworen, die ausgefallene Kirwa vom 28. bis 31. Mai 2021 mit doppelter Power nachzuholen.

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