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17.10.2018 - 09:58 Uhr
Großenschwand bei TännesbergOberpfalz

Erstes Gold in Tännesberg

Bei der Feuerwehr Großenschwand hat Josef Haneder Geschichte geschrieben. Nun feierte er mit seiner Familie, Verwandten, Nachbarn und Vereinen seinen 70.Geburtstag

Josef Haneder (vorne, Zweiter von rechts) feiert mit vielen Gästen 70. Geburtstag
von Erich SpickenreitherProfil

Als Feuerwehr und Kriegerverein zum Gratulieren anrückten, spielte Hubert Schönberger, Vorsitzender des Kriegervereins, eine Polka auf seiner Steierischen. Zusammen mit seinem Stellvertreter Hans Schönberger überbrachte er die Glückwünsche. Die großen Verdienste um die Feuerwehr hob Feuerwehrchef Karl Kraus in Begleitung von Kommandant Hans Götz hervor. Beim Bau des neuen Feuerwehrhauses war der Jubilar der Motor und brachte sich mit seinem handwerklichen Geschick ein. Mitglied ist er seit 1977, war aber vorher schon in Grafenwinn aktiv. Stolz kann er darauf sein, als erster in der Gemeinde Tännesberg das Leistungsabzeichen Gold/Rot abgelegt zu haben. Ehe er 1996 den Vorsitz bei der Feuerwehr übernahm, war er Geätewart und zweiter Vorsitzender gewesen. 1997 trat die Feuerwehr als Festwirt beim St.Jodokritt auf. "Das war unser Startkapital für den Neubau des Feuerwehrhauses von 1999 bis 2001." Auch nach dem Rückzug ist Haneder für seine Wehr da, wann immer er gebraucht wird. Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden wurde sein beispielhafter Einsatz gewürdigt.

Aufgewachsen ist Haneder mit zwei Geschwistern in Grafenwinn bei Regenstauf. Nach dem Schulbesuch in Kirchberg erlernte er bei seinem Vater den Beruf eines Schmieds, bildete sich später zum Landmaschinenmechaniker weiter, den er von 1983 bis 1992 in Dieterskirchen ausübte. Zu dieser Zeit wohnte er bereits in Großenschwand. Bis zu seiner Rente (1. Januar 2014) leistete er wertvolle Dienste in der Marktgemeinde Tännesberg und ist heute Feldgeschworener.

Aus der Ehe (1982) mit seiner Ehefrau Gabi, eine geborene Schwarz aus Lampenricht, stammen die Söhne Martin, Josef und Michael sowie Tochter Christine, die mit ihren Familien gratulierten. "Die Arbeit reißt nicht ab", blickte der Jubilar zufrieden zurück. Ein Meisterstück mit sieinen Söhnen war zuletzt der Umbau des früheren Stalles, wo am Sonntag der Geburtstag mit verschiedenen Einlagen zünftig gefeiert wurde. Musikalisch trug dazu Hubert Schönberger bei.

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