Feuerwehr Großensterz aktuell ohne Jugendgruppe

Jahrzehntelang treue Mitglieder ehrte die Feuerwehr Großensterz bei ihrer Jahresversammlung im Gasthof „Finkenstich“. Von links Josef Fischer, Kreisbrandmeister Wolfgang Wedlich, Konrad Mark, Bürgermeister Stefan Grillmeier, Norbert Bauer, Kommandant Andreas Meierhöfer, Albert Fröhlich und Vorsitzender Matthias Burger.
von Josef RosnerProfil

Zwei außerordentliche Jahre liegen hinter der Feuerwehr Großensterz. Darauf machte Vorsitzender Matthias Burger jetzt bei der Jahresversammlung im Gasthof „Finkenstich“ aufmerksam. „Wir hatten kaum Vereinsleben, nahezu alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden“, sagte Burger. Noch schlimmer ist aber, dass die Wehr seit vergangenen Jahr keine Jugendgruppe mehr hat. „Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf", so Burger, dass sich in Kürze wieder eine Gruppe von Nachwuchs-Feuerwehrlern zusammenfinden könnte.

Der Vorsitzende bedauerte, dass keine Festivitäten möglich waren. Vergangenes und dieses Jahr sei „Rock in Staaz“ ausgefallen. Die Zahl der Mitglieder bezifferte Burger auf 85 Personen. Kommandant Andreas Meierhöfer berichtete von fünf Einsätzen im Jahr 2019 und acht Einsätzen im vergangenen Jahr. Technische Hilfeleistungen seien im Vordergrund gestanden.

Der Sprecher verwies darauf, dass im Herbst 2020 das Feuerwehrauto umgebaut wurde: Das Fahrzeug verfügt nun über eine neue LED-Beleuchtung mit Heckwarnsystem und Blitzer. Außerdem berichtete de Kommandant, dass die 23 Aktiven, darunter drei Frauen, schon bei sechs Einsätzen gefordert waren.

Vorsitzender Matthias Burger und Kommandant Andreas Meierhöfer konnten dann jahrzehntelange Mitglieder für ihre Treue auszeichnen. Geehrt wurden Karl Beer und Norbert Bauer für 40 Jahre, sowie Josef Fischer, Albert Fröhlich, Konrad Mark und Richard Schmid für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Kreisbrandmeister Wolfgang Wedlich dankte der Wehr für ihre wertvolle Arbeit und freute sich, dass endlich wieder Übungen und Unterrichte stattfinden dürfen. Besonders freute Wedlich die gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren von Stadt und Land.

Bürgermeister Stefan Grillmeier dankte den Großensterzern für die Unterstützung während der Corona-Hochphase im Stadtgebiet. „Unsere Feuerwehren und das Rote Kreuz standen den Menschen zur Seite“, sagte Grillmeier. Weiter erwähnte er die gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren. Natürlich hoffte er als Bürgermeister, dass bald wieder Feste und Veranstaltungen stattfinden können, "zumal die Staazer dafür prädestiniert sind".

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