Im Juli wurde der gut drei Kilometer lange sogenannte Sterzer Rundweg seiner Bestimmung übergeben. Seither haben, vor allem jetzt in den Ferien und an den Wochenenden, zahlreiche Familien aus nah und fern das Areal als perfekte Freizeiteinrichtung mit Insektenhotel, Spielplatz mit Kletterturm und einem Bike-Parcours in der Natur für sich entdeckt. Weniger Action, dafür umso mehr Ruhe bietet der sogenannte „Herrschaftliche Moosteich“ (Bild). Über einen Steg gelangt man mehrere Meter weit in diese Moorlandschaft hinein ohne nasse Füße zu bekommen. Wer sich da ein wenig Zeit nimmt, genau hinschaut und hinhört wird vieles entdecken. Vor allem seltene Vögel und Amphibien haben sich dort angesiedelt. Einst waren Moore Orte, wo böse Geister hausten und wurden von den Menschen gefürchtet und gemieden. Später wurden die Moore trockengelegt und zur Torfgewinnung genutzt. Als Faustregel gilt, dass ein Moor in 1000 Jahren einen Meter wächst. Was also in Jahrtausenden entstanden ist, wird auch heute noch zur Torfgewinnung genutzt oder trockengelegt, um landwirtschaftliche Nutzflächen zu gewinnen. Rund 400 000 Euro haben sich die Staatsforsten diese Bereicherung und Aufwertung des Naherholungsgebietes bei Großensterz kosten lassen. Entstanden ist eine echte Bereicherung für die Region. Bild: sds
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