07.06.2019 - 16:34 Uhr
Großkonreuth bei MähringOberpfalz

Einwandfreies Trinkwasser

Hunderttausende Euro wird die Gemeinde in den Wasserleitungsbau investieren. Auch weil es eine hohe Förderung gibt.

Verschlammt und voller Schilft ist der Löschteich in Frauenreuth. Im Herbst, nach dem Abfischen, soll er ausgebaggert werden.
von Konrad RosnerProfil

Einer der Schwerpunkte für die kommenden Monate wird die Erneuerung der Wasserversorgungsleitung von Laub nach Asch sein, dies wurde bereits in einer der zurückliegenden Sitzungen des Marktgemeinderates beschlossen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 316 000 Euro. Das Wasserwirtschaftsamt, so Bürgermeister Josef Schmidkonz, in der jüngsten Sitzung habe den Markt informiert, noch weitere Wasserleitungen in den Antrag mit aufzunehmen, denn es gebe doch erhebliche Fördergelder. Leitung nach Mähring

Bis zu 50 Prozent Förderung seien drin. Der Marktrat beschloss deshalb einstimmig, auch die Wasserleitung von Großkonreuth nach Mähring (393 000 Euro) und die Wasserleitung von Asch nach Griesbach (165 000 Euro) mit aufzunehmen. Beschlossen wurde zudem, für das Wasserhaus in Poppenreuth einen Stromanschluss zu legen, was rund 70 000 Euro kosten wird. Ferner habe das Wasserwirtschaftsamt mitgeteilt, dass die Förderperiode für den Kanalkataster auf 2021 verlängert.

Bürgermeister Josef Schmidkonz informierte das Gremium, dass der neue Hochbehälter für Mähring im Juli kommen soll. Damit dürften die Mähringer endlich wieder einwandfreies Trinkwasser erhalten. Schmidkonz teilte weiter mit, dass der Löschteich in Frauenreuth sehr verschlammt und voller Schilf sei. Löschwasser sei aus diesem Teich wohl kaum zu entnehmen. Der Marktrat war sich einig, im Herbst den Teich, wenn er abgefischt sei, auszubaggern und zu reinigen. Auch dieser Beschluss erfolgte einstimmig.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde ein Antrag des SC Mähring behandelt, der für den Neubau eines Geräte- und Lagerschuppens einen Antrag stellte. Laut diesem Antrag haben die Mitglieder des Sportclubs 4695 ehrenamtliche Stunden geleistet, die Lohn- und Materialkosten hätten mit 27 600 Euro zu Buche geschlagen. Der Marktrat war sich einig, einen Zuschuss von fünf Prozent der tatsächlich angefallenen Kosten zu gewähren. Dafür würden jedoch die Abrechnungen der Ausgaben benötigt. Für ehrenamtlich geleistete Stunden gebe es kein Geld. Einstimmig bewilligt wurde ein Antrag für den Einbau einer Doppelgarage in ein ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude in Poppenreuth. Genehmigt wurde auch ein Tekturplan für den Bau eines Stalls in Redenbach. Der Antrag war bereits 2014 eingereicht worden. Jahresrechnung zugestimmt

Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Oswald Seidl, gab den Prüfungsbericht für die Jahresrechnung 2018 bekannt. Es habe keinerlei Beanstandungen gegeben. Die Entlastung der Markträte erfolgte deshalb ebenso einstimmig.

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