Die gesamten Baukosten für dieses denkmalgeschützte Gebäude beliefen sich auf rund 233 000 Euro, wobei die Bischöfliche Finanzkammer 45 Prozent der Baukosten übernimmt. 10 000 Euro, so Kirchenpfleger Hubert Wölfl, erhalte man als Zuschuss von der Bayerischen Landesstiftung. Die restliche Summe trägt die Pfarrei.
"Was lange währt, wird endlich gut", verwies Pfarrer Dr. Charles Ifemeje auf die rund zehnjährige Planungs- und Bauphase zur Sanierung der Pfarrstube. Der Geistliche gab den Segen und dankte allen Ehrenamtlichen und Firmen, die zum Bau beigetragen haben.
Der Kirchenpfleger ging in seiner Ansprache detailliert auf den Bau ein. Neben einer WC-Anlage sei die neu gestaltete Pfarrstube das Prunkstück dieser Baumaßnahme. Fünfzehn Personen finden dort Platz, etwa für Sitzungen des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung oder der Ministranten. In den Räumlichkeiten ist auch eine kleine Küchenzeile integriert. Wölfl dankte neben den Firmen auch Architekt Thomas Gärtner für die Arbeit.
Zur Überraschung von Pfarrer Charles Ifemeje wurde auch er beschenkt, von der Pfarrei und den Ministranten. Denn der Geistliche wirkt seit zehn Jahren in der Pfarrgemeinde und ist dort äußerst beliebt. Pfarrgemeinderatssprecher Gerhard Kraus sprach die Hoffnung aus, dass er mindestens noch weitere zehn Jahre in Großkonreuth bleibe. Pfarrer Charles Ifemeje sagte, dass er seit 33 Jahren Priester sei und schon in vielen Ländern der Welt tätig war. Doch so lange wie in Griesbach und in Großkonreuth sei er nirgendwo gewesen. "Gott weiß warum", schloss der Geistliche. Nach dem offiziellen Segnungsakt nutzten die Gäste die Möglichkeit, die Pfarrstube und die WC-Anlage zu besichtigen. Danach lud die Pfarrei zu einem gemütlichen Beisammensein ins Feuerwehrhaus ein.














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